von der Familie als "deficient" vorgestellt???

mezeg, München, Tuesday, 18.12.2012, 17:34 (vor 4989 Tagen)

Hallo,

meine Mutter (87 Jahre) ist letzten Monat gestorben und es sind nun allerlei Formalitäten und Dokumente auszuführen. Die am Ort und Stelle wohnende Schwester hielt es für selbstverständlich, daß ich ihr eine Vollmacht ausstelle, ich ziehe das Notariat - weil neutral - vor. Für jedes Fetzen Papier nach Frankreich zu fahren ist mir zu umständlich / teuer.

Natürlich mußte ich eine Kopie vom Geburtsschein und Ausweis an Bank und Notariat zusenden, per e-mail und Scanner ein Kinderspiel. Dazu vollständige Adresse, Telefon, etc.

Nun bekomme ich von der Schwester eine Mail.

"Die Adresse auf dem Ausweis ist eine alte und nicht identisch mit der Adresse, die du der Bank mitgeteilt hast. Hast du es gemerkt?"

(gibt es hier kein Smiley, um kochende Wut auszudrücken??)

Auf dem Ausweis steht es eindeutig, daß er im Jahre 2004 ausgestellt wurde und 10 Jahre gültig bleibt. Und daß ich vor sieben Jahren umgezogen bin, weiß sie wohl! Sie war im Mai bei mir!!!

Will sie mich nun bei der Bank und beim Notariat für nicht zurechnungsfähig weil epileptisch gelten lassen?? Damit die Vollmacht an sich reißen, weil ich doch nicht mehr richtig denken kann?? Bin so geladen, daß ich etwas zerstören müßte. Mich auf dem Rad austoben kann ich bei der Dunkelheit nicht mehr. Und es liegt noch Schnee im Wald.

Ich kann mich nur mit Mühe daran hindern, ihre Mail zu beantworten.

Kann nur noch hoffen, mich nicht in Frankreich als weiterhin zurechnungsfähig wehren zu müssen!

mezeg

P.S. kleiner Trost: weder die Bank noch das Notariat scheinen sich wegen der alten / neuen Adresse aufzuregen. Aber wenn sie sie gezielt darauf hinweist!

P.P.S. werde ich langsam paranoïd??


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