Epilepsie, psychische Erkrankung und Drogen

fred, Thursday, 31.01.2013, 12:44 (vor 4946 Tagen) @ Noooh

hi

die wichtigste frage is meiner meinung nach was für drogen man nimmt...hier wird ja sehr emotional über drogen hergezogen aber obs manche hörn wollen oder nicht eure medikamente sind auch drogen...nur die dosis macht nunmal das gift

bei den herkömlichen drogen macht in erster linie den unterschied was man da zu sicht nimmt...es gibt antikonklusive(u.a opiate,opioide) und prokonklusive(v.a. amphetamine)...und da kommts neben der dosis auch auf umstände wie schlafentzug mischkonsum etc. an...THEORETISCH wäre es durchaus auch möglich drogen verantwortungsbewusst zu konsumieren ohne die drogen an sich zu verteufeln(was natürlich deutlich leichter is)...und wenn jmd der weiss dass er krampfgefährdet ist sich drogen reinpfeifft und tagelang kaum schläft der braucht sich ehrlich gesagt auch nicht zu wundern dass er extreme probleme bekommt...und solche leute sollten meiner meinung nach auch in erster linie ihre eigene verantwortung in den vordergrund stellen als die ach so bösen drogen...

cannabis is wohl n sehr interessanter fall weils wohl sowohl menschen gibt bei denen sich die krampfschwelle reduziert als auch menschen denen es hilft...das problem wird dabei wohl oft darin bestehn zwischen rauschmittel und medikament zu unterscheiden und sich auch danach zu richten...ich bin der meinung dass cannabis(richtig verwendet) wohl deutlich verträglicher wäre als das chemiezeug dass wir uns tagtäglich so geben dürfen...aber solange bei uns cannabis nur verteufelt wird werden wir wohl gar nich erst die möglichkeit dazu bekommen die vorteile nutzen zu können...

und zu antiepileptika...wenn man sie nimmt dann unbedingt regelmäßig nehmen...man muss ja auch erstmal rausfinden ob die medikamente einem helfen...is ja bei jedem anders...und es kann durchaus auch sein dass die medikamente die eigene krampfschwelle runtersetzen und man merkt es nicht mal weil man sich an dinge wie regelmäßigen schlaf etc. hält...

das hier soll kein aufruf zum drogenkonsum sein sondern eher ein appel ans eigenständige denken


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