Neu hier
Hallo Bianca,
habe momentan Familienbesuch und daher eigentlich keine Zeit. Aber auf die Schnelle:
Heute hatte ich ein MRT und die Bilder müssen noch richtig ausgewertet werden, aber ein paar "Auffälligkeiten" seien wohl zu erkennen gewesen und es "könnte auch sein", dass ich einen Tumor im Kopf habe, so der MTA.
Ich hatte eine walnußgroße Tumor im Kopf, Meningeom, also Hirnhauttumor. Gutartig aber "raumfordernd und mit Wachstumgstendenz". Druckte mir mächtig auf das Gehirn und provozierte nächtliche GM-Anfälle. Mußte unwiderruflich raus. Ich wurde operiert, wurde eine Woche nach der OP zwar mit einer Frankenstein-Narbe (wurde schnell von den Haaren kaschiert), müde aber sonst vollkommen autonom: Fuhr alleine mit der U-Bahn nach Hause, wo ich mich selbst versorgt habe. Müde, ja aber sonst nichts
Ich bin seit 2 Tagen wieder Zuhause, die Medikamente (Lamotrigin) lassen mich nicht schlafen und die ganze Sache geht nicht nur mir an die Nerven.
Lamotrigin muß ich nehmen, weil die Narbe doch 3 GM-Anfälle tagsüber provoziert hat. Letzten vor 16 Monaten. Mit Lamotrigin kamen starke Schlafprobleme bei jeder Aufdosierung, es legt sich aber mit etwas Geduld. Stelle Dir eine Wasserflasche neben dem Bett, das Hauptproblem ist der trockene Mund. Habe mir vom Neurologe einen Schlafmittel (Zopiclon) verschreiben lassen, um ab und zu eine Nacht durchzuschlafen. Aber nicht zu oft. Inzwischen ist das Schlafverhalten normal, andere Nebenwirkungen habe ich nicht. Ich möchte nicht mehr wechseln.
Und jetzt muß ich noch einen Risotto kochen...
Alles Gute
mezeg
gesamter Thread:
- Neu hier -
Bianca93,
01.02.2013, 08:36