Keine Epilepsie und doch jährl zum Verkehrsamt??

alast, Saturday, 02.02.2013, 15:37 (vor 4943 Tagen)

Es klingt wirr..
Vor 20 Jahren begannen meine epil. Anfälle. Sie waren eher selten und zuletzt 2008. Laut Neurologe war alles ok, angeblich nur EEG verlangsamt und keine Ursache für die Epilepsie. Ich meinte immer, das ist keine Epilepsie, da ich andere Krankheitsgefühle dazu hatte und es eben einfach nicht passte, aber das interessierte keinen.
Vor 10 Jahren wurde ich ohnmächtig im Auto, konnte es aber noch parken, da ich merkte es geht mir nicht gut. Ich kam ins Krankenhaus, dort gab ich Anfälle an (obwohl dieser keiner war) und ich konnte - ohne EEG - wieder gehen. Diagnose: Epileptischer Anfall...
Daraufhin musste ich meinen Führerschein abgeben- auch wenn es nur eine Ohnmacht war!
Ich ging jedes Jahr zur Untersuchung fürs Verkehrsamt und habe viel Geld dort gelassen.
Jetzt hat sich herausgestellt, das es gar keine Epilepsie ist, sondern eine Autoimmunerkrankung. Die Anfälle, so lt. Ärzte, sind eine Begleiterscheinung durch eine falsche Therapie und dürften nun nicht mehr auftreten.
Kurzum, mir geht es nun richtig gut.
Jetzt war ich wieder bei der Ärztin für das Verkehrsamt- die Einzige im Umkreis die es auch machen darf- und sie bescheinigte mir, das alles ok ist und das ich ab jetzt nicht mehr zur jährl. Nachuntersuchung müsste.
Das Verkehrsamt hat das abgelehnt und will nun ein Gutachten (was ich vor 10 Jahren schon machen musste) und was ich mir z.Z nicht leisten kann.
Könnt Ihr mir sagen, warum diese Bescheinigung nicht gilt, denn ich war ja jahrelang bei dieser Ärztin. Oder muss man am Abschluss immer zu einem anderen Arzt und ein Gutachten machen?
Ich sag schon mal Danke!!


gesamter Thread: