Homöopathische Therapie?

mezeg, München, Friday, 27.09.2013, 17:12 (vor 4706 Tagen) @ Melusine

Hallo Melusine,

Epilepsie als "Reparatur eines Schadens" verstehen, kann ich nicht. Als Alarmsignal eines Hirnproblems aber schon. Erst aufgrund nächtlicher lang unidentifierter GM-Anfälle kam man auf die Hirnhauttumor, die sich sonst "stumm" verhielt. Wer weiß, zu welcher Größe sie sonst gekommen wäre? Bis zum Schädeldurchbruch, wie es in der Vergangenheit noch passieren konnte? Entsprechende Röntgenbilder hatte ich im Internet gesehen. :-( :-( :-( .

Und von einer Freundin erfahren, daß eine Verwandte aus der gleichen Ursache etliche Jahren an schweren Beschwerden litt, bevor man auf die richtige Spur kam. Bei ihr hatte sich die Warnlampe "Epilepsie" nicht eingeschaltet.

Eigenständige Reparatur-Programme kann ich mir aber gut vorstellen. Spüre es fast selber. Durch OP, Ödem, Druck usw. gibt es bei mir manchmal Pannen bzw. Löcher im Kurzzeitgedächtnis und Sprachverhalten. Habe zuerst fast mit Panik reagiert. Inzwischen gemerkt, daß andere "Wege" gegangen werden, Assoziationen, "parallel" laufende Wörter, Geschmack und Geruch selten aber oft über Bilder. Ich darf aber nicht "beschleunigen" , eine Umleitung nimmt eben etwas mehr Zeit in Anspruch. Aber so komme ich eben ans Ziel.

Wenn ein Blutgefäß verstopft ist, wird doch über andere Gefäßen umgefahren - solange diese allerdings noch brauchbar sind...

Medikamentschlucker bin ich definitiv nicht und suche zuerst natürliche Wege. Bin nun erkältet und heiser bis sprachlos. Antibiotika?, nein! Dafür heißen Tee, Zitronensaft, Honig, Kräuterbonbons, etwas "entschleunigen" und höchstens etwas Aspirin, wenn der Kopf zu sehr dröhnt. Als sich aber nach einer OP (nicht am Kopf!) die Wunde mit Staphylocoquen entzündete, war dann Antibiotika von Nöten.

Ich finde es gefährlich, nur einer Medizinrichtung Glauben zu schenken, ob klassischer, natürlicher, homäopathischer, chinesischer oder wer weiß was. Und auch noch die Psychosomatik zu ignorieren. Sie stehen doch nicht grundsäztlich im Gegensatz zu einander. Mein Orthopäde ist ein "klassischer" Mediziner. Als ich ihm von meiner Knie-Arthrose berichtete, sprach er nicht von Chirurgie :-( :-( :-( sondern empfahl die Verwendung von Aufzügen (!), Fahrrad ja, aber keinen "Kaltstart" mit harter Schaltung und pikst (stimmt das Wort so? Liest sich so komisch...) mir pro Jahr ein Knie. Mehr geht bei der KKH nicht aber es funktioniert.

Und der Internist, der mir einerseits Simvastatin verschreibt und andererseits das Radfahrn applaudiert. Und der Neuro-Chirurg, der mir im Kopf rumgeschnipselt hatte und dann betont "Die Rolle der Lebensfreude darf nicht unterschätzt werden!".

Viele Wege führen nach Rom und welcher ist von Definition immer falsch?

mezeg

muß Teewasser wieder aufsetzen...


gesamter Thread: