Leben mit starken Nebenwirkungen von Medis?

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Thursday, 28.08.2014, 09:43 (vor 4371 Tagen) @ Kat_72

Hi!

Also das ist natürlich richtig blöd, wenn einem das, was einem hilft, solche Probleme bereitet.

Ich glaub da ist es - wie schon vorgeschlagen wurde - wirklich eine gute Sache, einmal ein Epilepsiezentrum aufzusuchen. Vielleicht haben die Ideen (basierend auf der Liste, was Dir hilft und Du nicht verträgst), was man machen könnte, um Deine Situation zu verbessern (Wurde bei Dir schon einmal eine ketogene Diät versucht? Hilfestellung und Beratungen dazu finden sich in den Epilepsiezentren.).
Und auch für den Extremfall einer langfristigen Einnahme eines Notfallmedis wären die Epileptologen dort für mich die Ansprechpartner 1. Wahl.
Vielleicht haben die auch Ideen, ob eine Kombitherapie mit zwei Wirkstoffen mit unterschiedlichem Mechanismus, sinnvoll sein kannt, wenn man von denen man weiß, dass sie Deine Situation verbessern, aber jedes für sich in so niedriger Dosierungen, dass vielleicht die Nebenwirkungen ausbleiben.

Und dann wäre da ja noch die Möglichkeit, dass Du in den Epizentren abklären lassen kannst, ob die Ursache vielleicht Operativ behandelt werden könnte (der eigentliche Herd scheint bei Dir ja, so wie ich das verstehe, vermutlich stark lokal begrenzt zu sein, wenn die fokalen Anfälle sich auf einen so kleinen Körperteil beschränken).

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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