GM auf dem Fahrrad

mezeg, München, Friday, 17.07.2015, 12:33 (vor 4048 Tagen) @ huge88


Nur weil man nicht mehr mitfährt, muss man keinen Bekanntenkreis aufgeben. Zumindest mit einem Teil einer solchen Gruppe verbindet einen ja für gewöhnlich mehr als nur das Hobby selbst.

Klar, gibt es bei den Radlern private Kreise außerhalb der Touren. Aber fast immer unter Tourenleitern. Da habe ich schon zuverlässige Freunden. Weniger bei der Kundschaft: bei zufälligem Treffen grüßt man sich, ratscht man eine Weile aber es bleibt dabei. Bis auf eine zufällig in meiner Nähe wohnhaft und an meiner Sprache interessiert, es sind viele kulturelle wie fröhliche Kontaktpunkte.

Bei den Teilnehmern ist es anders: Man trifft sich gerne bei der Tour, hilft sich gegenseitig, kehrt zusammen ein, der private Kontakte bleibt beschränkt. Nicht unbedingt negativ, diese gewiße Anonymität schützt. Wir sehen oft Leute ankommen, deren Probleme im Gesicht eingeprägt sind. Nach einer entspannten freundlichen Tour sehen wir davon viele entspannt und mit Lächeln im Gesicht. Deren Probleme haben wir nicht gelöst, sie aber zu einem Entspannungstag verholfen. Meine Kontaktdaten gebe ich auch nur spärlich preis, wurde schon privat von Teilnehmern belästigt, die sich nachträglich über das Wetter beschweren!

mezeg

P.S. habe natürlich auch Kontakt mit anderen Interesseten-Kreisen, die ein Fahrrad nicht angerührt haben!


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