Wer hat Frontallappen-Epilepsie?

SaKi, Friday, 25.03.2016, 09:52 (vor 3796 Tagen) @ amhandl@t-online.de

Hallo AnGi,

danke, jetzt habe ich deine lange Nachricht erhalten.

Die Akutklinik in Murnau kannte ich bislang noch nicht aber das wäre genau
das Richtige für meinen Sohn. Vielen Dank für den tollen Tipp!
Das Problem ist nur, dass sich mein Sohn im Moment weigert, sich irgendwo
stationär behandeln zu lassen. Deshalb ist er momentan auf der Warteliste
zu einer kognitiven Verhaltenstherapie bei der Universität Tübingen, die auch
Biofeedback bzw. Neurofeedback anbietet. Bei meinem Sohn ist es so, dass sich
sein - ebenso wie bei deinem Sohn: respektloses und distanzloses - Verhalten
mit der Einnahme seiner Medikamente (angefangen vor 10 Jahren mit Carbamazepin,
heute nimmt er 3 verschiedene Medikamente: Apydan extend, Lamotrigin und Vimpat)
wieder normaliesiert hat. Allerdings leidet er viel unter Auren, d.h. er hat oft
das Gefühl, gleich einen Anfall zu bekommen und das empfindet er als sehr bedrohlich.
Diese Angst steigert sich natürlich im Beisein von anderen Menschen und wird somit
immer schlimmer. Die Bio- bzw. Neurofeedback-Methohde soll angeblich gerade bei Auren sehr gut wirken, deshalb versuchen wir das in Verbindung mit der Verhaltenstherapie. Ich werde meinem Sohn auf jeden Fall von der Klinik in Murnau erzählen aber bin im Moment unsicher, ob er das macht. Trotzdem vielen herzlichen Dank dafür! Momentan bekommt mein Sohn Hausunterricht, den wir mithilfe der Tübinger Klinikschule beim Schulamt beantragt haben - und bereitet sich mithilfe seiner Hauslehrer auf die Hauptschulabschlussprüfung vor. Weil es im letzten Halbjahr (ab Sommer 2015) nicht mehr funktioniert hat, überhaupt in die Schule zu gehen, sahen wir für das zweite Halbjahr keinen anderen Ausweg. Nun hoffe ich, dass er die Prüfung schafft und was danach ist, wissen wir noch nicht. Ich wünsche deinem Sohn auch alles Gute für seinen weiteren (Schul-)weg! Herzliche Grüße SaKi


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