GM

mezeg, München, Thursday, 20.04.2017, 09:15 (vor 3405 Tagen) @ papillon

Hallo Papillon,

das - noch bestehende - Schneewetter geht mir auch auf den Keks, das Fahrrad jammert in der Garage. Und die europäische Wetterkarte im TV tut weh... Schön, daß Du Sonne hattest.

Den Artikel versuche ich nun zu deuten. Es geht definitiv nicht um Festlegung von epileptischem Potential, ich vermute - bin eigentlich sicher, daß die Patienten vorher gründlich darauf untersucht werden. Nur für wen sicher nicht epileptisch, dafür aber schwer depressiv / bipolar ist, Medikation erfolglos.
Es geht gezielt darum, einen Krampf à la GM zu provozieren, um "Ordnung" im Gehirn wieder herzustellen. Vielleicht wird ein besonderes Gebiet präzis gewählt - Vorsicht: dies war nicht im Artikel, nur meine eigene Vermutung!

In Artikel einer dieser Stadtviertel Zeitungen gab es mal eine kurze Erklärung der Epilepsie, konzentriert, fachmännisch. Für mich so kurz nach deren Erscheinung sehr hilfreich. Den Satz "Epilepsie ist ein kurzes Gewitter im Gehirn" ist mir in Gedanken geblieben.

Bei dieser "Elektro-convulsivo-Therapie" wird der Krampf gewiß unter medizinische intensive Bewachung durchgeführt. Dürfte sehr kurz sein und ohne die üblichen Nachwirkungen. Ob die Bezeichnung "GM" im Artikel ausdrücklich stand, weiß nicht mehr, das Wort Epilepsie aber definiv. Vielleicht auch verwendet, um die Prozedur für Durchschnitt-Leser deutlich zu erklären, so "à la Epilepsie".

Ich fand es sehr positiv, daß Epilepsie nicht nur wie normale Krankheit erwähnt wird, sondern aus der Tabu-Zone rausgezogen. Mit suggeriertem Hinweis: "kann doch sogar positive Aspekte haben"

So habe ich den Artikel empfunden. Es war auch nicht das erste Mal, daß Ouest-France etwas über Epilepsie schrieb, als Tatsache und nicht "warnend" wie bei selbst verursachter Zirrhose, AVC, Fettsucht etc.

Fliegst Du dann nach Nantes, zum Flughafen "schmollendes Schloß"?

Kenavo

mezeg

Nochmals ausdrücklich: mein persönliches Verständnis des Artikels.


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