Schlafstörung, Panikattacke, Escitalopram

schnüpü @, Mittwoch, 18.01.2023, 14:46 (vor 21 Tagen)

Hallo zusammen!
Erstmal möchte ich sagen, schön das es euch gibt und man sich austauschen kann!

Ich habe vor einer Woche eine Panikattacke bekommen, ich habe hyperventiliert, fühlte mich benommen, mein Herz raste und ich hatte das Gefühl mein Herz schlägt aus der Brust. Ich und mein Partner dachten ich hätte ein Herzinfarkt, weil ich hyperventiliert und mir an die Brust gepackt habe. Das kam aus dem nichts. Daraufhin wurde ein Notarzt gerufen, als der kam habe ich nicht mehr hyperventiliert, aber war benommen, war eiskalt und meine Hände haben garnicht mehr aufgehört zu zittern.

Ich hatte meine Augen zu aus Angst ein Anfall zu bekommen, war aber gleichzeitig auch zu schwach sie zu öffnen.
Fragen konnte ich auch nicht beantworten, war zu schwach und zu benommen, ich merkte das alle um mich rum redeten aber hab nicht alles verstehen können, weil ich zu sehr mit mir beschäftigt war.
All meine Werte (Blutdruck, Puls, Temperatur und Herz EKG) waren im Normalbereich.

Als ich nach ein paar Minuten wieder die Augen öffnen konnte, konnte ich etwas reden, zwar schwach, zitternd und kalt, aber ich war nicht mehr benommen, nur müde.
Es wurde mir gesagt das es kein epileptischer Anfall war sondern eine Panikattacke, es wurde mir Tavor gegeben als Notfallmedikament.

Ich denke mein Zustand wurde nur auf diese Attacke festgelegt weil es von außen so wirkte, aber im inneren fühlte es sich wie ein Anfall an im Kopf.

Seitdem habe ich mein Escitalopram von 5mg auf 10mg erhöht, aus Sorge nochmal sowas zu erleben.
Das Escitalopram nehme ich seid Jahren und hatte keine Nebenwirkungen.

In der letzten Zeit habe ich jedoch noch andere Sorgen bekommen.
Wenn ich schlafe werde ich ständig mit Zuckungen geweckt, es ist ein Elend. Ich schlafe ein und fange dann an zu Zucken und bin wach. Das das ein normales Einschlafzucken ist denke ich nicht, da ich es täglich habe und mir danach der Kopf etwas weh tut, er fühlt sich schwer an als würde ein Stein drinne sitzen.

Aufgrund dieser belastenden Situation habe ich mich selbst ins KH einweisen lassen wollen, für sämtliche Untersuchung.
Leider muss ich jetzt noch ein paar Wochen warten bis ich auf einer neurologischen Station aufgenommen werden kann.
Es macht mich wahnsinnig das ich jetzt noch so lange warten muss und bis dahin keine Möglichkeit habe alles unter Kontrolle zu bekommen.

Meine Frage an euch:
- könnte es an der Umstellung von der Erhöhung von dem Escitalopram kommen das ich diese schlafzuckungen habe, obwohl ich jahrelang keine Beschwerden mit dem Medikament hatte?

-hat jemand schon eine ähnliche Situation gehabt?

-was meint ihr, war es eine Panikattacke oder ein kleiner Anfall?

Ich wünsche euch alles Gute und bedanke mich schonmal im Vorfeld!
Eure „schnüpü“


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