Notaufnahme oder Zuhause bleiben?
Hallo.
Ich möchte ( und darf ich auch noch weil ich keine Ärztin bin ) Dir nicht schreiben oder darüber entscheiden was in dieser Situation richtig ist.
So wie Du die Häufigkeit beschreibst klingt es aber nicht gut und würde ich dringend mit Deinem Neurologen oder Neutologin besprechen. Ich habe struktuelle Epilepsie mit komplex fokalen Anfällen und kenne solche Zeiten auch. Auch an einem Status epilepticus wäre ich im vergangenen Jahr beinahe gestorben.
Auch möchte ich Dir mitteilen dass es für solche Situationen Notfallmedikamente gibt die diese Zustände / Auren und Anfälle beenden. Denn das reguläre Medikament Lamotrigin ist nicht für solche Situationen gedacht und ändert weder etwas noch beendet es die Zustände. Es bringt also nichts ( eigenständig ) eine weitere Dosis zu nehmen.
Bzgl. der Notfallmedikation habe ich das zum Beispiel weil aufgrund der strukturellen Epilepsie und der Empfindlichkeit meines Gehirn auf auslösende Reize sehr schnell sensibel reagiert und meine Anfälle dazu neigen eskalieren zu können sodass es zu einem weiteren Status führen kann. Ich bin daher darauf angewiesen frühzeitig zu handeln und diese zu unterbinden. Vor allem dann wenn es so kommt wie Du es beschreibst wenn die Anfälle und auch Auren so stark ausgeprägt sind.
Dies ist aber nur meine Erfahrung und mein Gefühl auf das ich immer hören und vertrauen kann. Und ich weiß auch ( wie sicherlich viele hier ) wie schlimm und belastend das sein kann.
Bitte bespreche das zeitnah und nach Möglichkeit mit einem Neurologen oder einer Neurologin.
Ich habe das Selbe wie du, ich habe ein strukturelle Epilepsie mit einfach fokalen gelegentlich auch komplex - fokale Anfällen, sehr selten psychomotorische, eine beidseitige Hippocampussclerose rechts ausgeprägter + eine Genveränderung, die Krankheitsrelevanz ist unklar. Mein ehemaliger Neurologe der seit 6 Jahren Privatpatienten behandelt verschrieb mir damals 10 mg Frisium da habe ich aber den Eindruck das mir das nichts bringt, meine Epilepsie Ambulanz verschrieb mir letztes Jahr erstmals Buccolam 5 mg zur Anwendung für die Mundhöhle, ich habe mich zur Erstanwendung und vorallem nachdem ich was von Atemlähmung und Atemdepression gelesen habe nicht rangetraut. Vor 2 Jahren hat mein ehemaliger Neurologe eine Kompination von Lamotrigin und Lacosamid empfohlen und als ich in der Notaufnahme anrief und glücklicherweise mein Epileptologe in der ZNA war, empfahl er mir auch 2x (wenn 1x nicht ausreicht) 50 mg Lacosamid zur eigentlichen Dosis dazuzunehmenn, die zweite 50 mg war auch notwendig aber in die Notaufnahme musste ich nicht. Lacosamid wurde ich zwischen abgesetzt. Wie oben beschrieben habe ich das schon mal gemacht das ich 100 mg Lamotrigin zusätzlich genommen habe und da hat es mir geholfen nur war es da im Gegensatz zu Karfreitag der Unterschied das es die selbe und keine andere Fremdfirma zu den anderen Lamotrigindosen war.
2023 als ich noch Versuchsweise Lamotrigin und Lacosamid genommen habe wurde die Dosis nach einem Aufenthalt in der Notaufnahme für beide Medikamente auf 200 mg Tagesdosis angepasst, nach ein paar Tagen bekam ich starke Kopfschmerzen davon, nach Reduktion von Lamotrigin waren sie zun Glück wieder weg, Lacosamid wurde mit einer anderen Ambulanz weil es 2 Natriumkanalblocker sind ausgeschlichen.
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KaMa01,
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