Notaufnahme oder Zuhause bleiben?

KaMa01, Tuesday, 14.04.2026, 21:36 (vor 27 Tagen) @ Lizzy

Guten Morgen KaMa01,
hattest du denn dann einen Status?

Meine Epilepsieapp sagt ab 10 Anfällen am Tag "gehen sie in die Notaufnahme". Als ich mal beim Arzt angerufen und meine Situation geschildert hatte, hat die Empfangsdame mir gesagt, sie ist dazu verpflichtet, mich darauf hinzuweisen, eine Notaufnahme aufzusuchen, wenn es nicht besser wird.

Du hattest wohl Pech, an eine empathielose Assistenzärztin geraten zu sein. Ich weiß, wie zerstört man auch von Dutzend Auren sein kann, das ist echt kein Spaß! Ich vermute, dass die einfach endlos viel zu tun haben und nur den finalen generalisierten Anfall oder Status als Handlungsbedürftig ansehen.

Hatte mich bisher auch so wie du entschieden- zuhause bleiben.

Vielleicht kannst du deinen Neurologen bitten, dir Notfallmedis zu verschreiben? Ich hatte da Tavor bekommen. Das wirkt erst nach 20 Minuten, aber ein Status geht oft länger...

Und sonst hast du vielleicht Leute, die ein bisschen auf dich aufpassen oder dir Arbeit abnehmen können?

Auf dass das nicht mehr so schnell passiert.🍀🐞

Wenn doch, mal mit den Arzt überlegen, was man an den Medis ändern kann.

lg Lizzy

Hallo,
zu einem Status kam es zum Glück nicht, der Serien Anfall von 3 in Folge schien der Höhepunkt gewesen zu sein, danach tauchten keine meher auf an dem Tag, Kopfschmerzen hatte ich 2-3 Tage später noch.

Leider gibt es nicht mehr so viele Ärzte die Emphatie, Mitgefühl und Verständnis für Patienten haben was sie andersrum aber einfordern

Während gestern die Hämatologin (Leukopenie) mich nach meinen Anfällen fragte und ich ihr sagte am Karfreitag 20 Anderzahl gehabt zu haben fragte sie mich wann ich wieder in der Neurologie sei, meiner aktuellen Ambulanzärztin und dem Leitenden Oberarzt der Neurologie habe ich eine Informationsmail geschrieben und nach dessen Einschätzung um Rückmeldung gebeten, die Nachricht wurde von beiden Ärzten noch während des Wochenendes gelesen blieb ander unbeantwortet, offenbar sahen beide keinen Bedarf, die Leitstelle las die Mail am Freitag antwortete ebenfalls nicht. Mein ehemaliger Arzt der seit 2020 nur noch Privatpatienten behandelt verordnete 10 mg Frisium wo ich den Eindruck hatte das mir das nichts bringt, meine Ambulanz verordnete letztes Jahr erstmals 5 mg Buccolam für die Mudhöhle, zur Erstanwendung wegen der Nebenwirkung der Atemdepression und Atemlähmung habe ich Bedenken.


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