Beziehung: Suche nach Partnern, Sexualität

W1!+p4-y00, Rostock, Saturday, 25.07.2026, 10:43 (vor 21 Tagen)

Guten Morgen!

Eigentlich heißt es ja, das jeder seine Lust ausleben kann wie er/sie es möchte. Mit unserem "Leiden" gehen, meiner Meinung nach, viele Verbotsschilder einher, durch Eltern u.a., unter Anderderem kein Auto fahren, kein Schwimmen, kein Discobesuch in der Jugend, usw.. Ich habe die Krankheit seit ca. 40 Jahren. Bis zum ca. 40. Lebensjahr konnte ich den Wunsch nach einer Partnerin durch "die Arbeit" unterbinden. Nun kommt das Bild eines/r Begleiter/in wieder zum Vorschein. Darauf hin habe ich mir viele Fragen gestellt. Dies möchte ich euch einmal mitteilen.

Gedanke 1, Tinder & Co. - Partnersuche: Hier gibt es zwar eine kostenlose Variante, aber jeder weitere Link führt fin ein kostenpflichtiges Abo. Die Preise sind relativ hoch und nach einem Blick in die AGB haben mich die Kundigungsfristen der Abos abgeschreckt. Ergebnis: Keine Lösung.

Gedanke 2, Tipps von Pflegeeinrichtungen für Behinderte Menschen: Ich bat um Infos wie die Einrichtung mit dem Thema umgeht. Leider erhielt ich hier heine Antwort. Ergebnis: Keine Lösung.

Gedanke 3, Suchbegriff in Google: Sexualität bei behinderten Menschen/Randgruppen der Gesellschaft: Diese Suche führte mich zum Tätigkeitsfeld Sexualbegleitung. Diese Tätigkeit ist nicht geschützt und am Rand / im ProsSchG (Prostitutionschutzgesetz). Auf Grund von Bundes- und Kommunalsteuern sind die Preise hoch und man stellt sich natürlich auch die Frage was bei der Dienstleistenden Person ankommt. Ich fragte/ hinterfragte die Tätigkeit bei einer Beratungsstelle des Landes M/V. Die Antwort: "Ja die Tätigkeit gibt es, aber in Norddeutschland wird sie noch nicht "praktiziert". Meine Antwort: "Dann bleibt nur die Sexarbeiterin." . "Ja. Toll" habe ich gedacht und wieder das ProsSchG. Ergebnis: Keine Lösung

Gedanke 4, Begriff Tantra Massage: In meiner Stadt gibt, nach Nachfrage bei Google, ein Unternehmen das diese Form anbietet. Ich habe mich lange mit dieser Massageform und den Zielen auseinandergesetzt, es geht dabei nicht um jegliche von Geschlechtsverkehr. Es geht vielmehr um den Energiefluss im und zwichen den beiden Menschen durch körperliche Nähe(Intimität, Wo sind die Grenzen?). Diese Form der Massage gehört lt. Urteilen von Landesgerichten in das ProsSchG - hohe Preise durch Steuern. Auch hier traten weitere Fragen auf, z. B., Umsatz der Fachkraft, Offenheit von uns (Was ist zu tun wenn...), gleiche Person, Regelmäßigkeit (Ritualität), Hat das Unternehmen interne Vorgaben/Regeln, bzgl. der Durchführung (z.B. Küssen und Geschlechtsverkehtsverbot). Dies macht es für mich etwas sicherer. Ergebnis: etwas mehr Sicherheit, als die selbstständigen Sexarbeiter/innen. Meine konstante Fachkraft wäre in dem Fall nicht meine Lebenspartner zu Hause, aber ein regelmäßiger Teil meines Lebens. Er/Sie könnte, durch gegenseitige Gestaltung, wie mein "Sexualbetreuer" werden.

Meine Frage ist: Wie seht ihr diese Gedanken? Wie habt ihr euren Partner gefunden? Schreibt mir eure Gedanken.


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