Re: Re: Re: Schadenfreude

Matthias @, Thursday, 26.10.2006, 23:00 (vor 7239 Tagen) @ Dirk

Hallo Dirk,

Du bist da nicht der Einzige, der sein Fußwerk einsetzen muss. – Ich war bis 40 auch auf Bus, Bahn und Fahrrad angewiesen und wenn man sich einfach damit abgibt, dann kommt man auch leicht darüber hinweg. – Ich hab’ einfach die Hoffnung nicht aufgegeben und vor Allem mir klar gemacht, dass ich besser vom Lenker weg bleib’ als ein Menschenleben auf dem Gewissen zu haben, weil schon ein Toter einer zu viel ist. – Weiters habe ich einen Freundeskreis, der mich 10 Jahre oft mit mehr als 20 Kilometer Umweg herumgekarrt hat, wenn man sich wo getroffen hat oder wenn wir für unser Hobby fort mussten.
Jedenfalls lernst Du jetzt dann Deinen Freundeskreis richtig kennen.


Frag’ mal den Herrn Kollegen, ob er nicht 20 Jahre zu früh aus dem Kindergarten entlassen wurde.

Ich würde ihm da schon einige heftige Denkzettel verpassen.
Mal herumschauen, ob ich mal ein Formular- oder eine Kopie von einer MPU auftreibe.
Wenn Du Jemanden kennst, der eine MPU hinter sich hat, könntest Du ja fragen, ob Du eine Kopie bekommen kannst, wo Du dann Namen und persönliche Daten, die zum Datenschutz gehören abklebst.
Oder, wenn Du jemanden kennst, auf den eine MPU zu kommt, das Antragsformular kopieren? Und dann würde ich davon eben eine Kopie machen und sie ihm vor den Kollegen schenken, damit er sich mal informieren kann, wie so was aussieht. – Vielleicht dann sogar mit goldenem Filzstift noch einrahmen?
Könntest auch mal bei einer Ausstellung- oder einem Vortrag- oder auf einer Messe, wo die Polizei- oder eine Versicherung Reaktionstests macht, mit der Digitalkamera das Ding fotografieren und das einlaminierte Bild dann ihm schenken, oder an seinen Arbeitsplatz wo hin machen. – Am Besten dann, wenn er mal eine Woche Urlaub hat, damit es genügend Andere auch sehen können. –
Titelzeile: „Zum Kennenlernen- oder Einstudieren der Lämpchen und Knöpfe, die zu Bedienen sind.“ – Rechts ein Bild von einer Bierflasche oder eine Schnapsflasche; Unten einige Bierdeckel; Links ein Digi von einem Alcomat, den Du auch in jeder Polizeidienststelle knipsen kannst. – Einen Reaktionstester kann man unter Umständen auch in einem Kurheim knipsen, weil man damit auch eventuell einen Heilprozess verfolgen kann.
Spendier ihm eine Sparkasse, die Du von jeder Bank geschenkt bekommst, und wirf vor ihm dann den ersten Euro vor den anderen Kollegen hinein. – Einen Aufkleber mit „MPU-Spendenkasse“ auf die Seiten kleben.
Oder Bilderkombinationen zusammenflicken: Links eine Bierflasche- oder besser noch eine ganze Kiste; daneben dann ein Autoarmaturenbrett im Hintergrund eines Sportlenkrades (Porsche; Alfa; oder einem anderen versierten Sportwagen, der auf alle Fälle Analoginstrumente hat, die so auf 6000- 10000 1/Min. und gut über 240 Km/h hinaus gehen – Den Öldruckmesser dann mit „XX/000“ kennzeichnen); daneben dann einen Alcomat; und Rechts dann eine Spritze, die Du auch in jedem Krankenhaus knipsen- oder dazu gar bekommen kannst. – Vielleicht vor dem Alcomat auch noch ein Polizeiauto- oder Blaulichtfoto oder eine Kelle. – „Zum Gedenken an meine Spritztour vom ....“ – Wenn Du in einer größeren Stadt bist, könntest Du ihm auch eine Streifen- oder Tageskarte für Öffentliche Verkehrsmittel als persönliche Spende von Dir mit hinklammern.
Oder ihm am Arbeitsplatz einen Scroller spendieren? – Die Fußfläche mit Bierdeckel schmücken und am Lenker einen Bierflasche hin klemmen.
Lass da wirklich Deine ganze Phantasie raus. Andere lachen sich zu Tode; im Betrieb- und dem Bekanntenkreis der Mitarbeiter geht das garantiert wie ein Lauffeuer rum; ihn selbst triffst Du garantiert an seine verwundbarsten Stelle und Du wirst über das ganze Gesicht schmunzeln können. – Wetten dass der keinen blöden Kommentar mehr auf Dich zu lassen wird – Wenn Du halt auch Dich eben dazu überwindest und die Zeit dafür aufbringen willst.

Ich kann da gnadenlos sein. – Einem ehemaligen Chef habe ich mal einen Regenschirm spendiert; einem ehemaligen Kollegen (der als Lagermeister Mitschuld an meiner Ausstellung hatte) hab’ ich eine Trauerkarte gesendet, weil er seinen Arbeitsplatz verloren hat und nun seine Wodkaflaschen nicht mehr zwischen den Paletten deponieren kann. Bei blöden Kommentaren warte ich geduldig auf einen Fehler von dem Lästerermaul und geh dann dreckig lachend auf ihn zu.

Und solche Werke können- oder werden auch Anderen gegenüber abschreckend wirken, weil sie wissen, dass Du Dir eben nicht Alles gefallen lassen wirst. – Bei mir sind sie jedenfalls in unserer Ortschaft ziemlich vorsichtig geworden, weil ich auch schon Manche(n), natürlich nur in der Nähe von anderen Personen, zur Schnecke gemacht habe.


Viel Spass und Alles Gute
Matthias


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