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Michael Meier @, Sunday, 25.03.2007, 01:25 (vor 7090 Tagen) @ Jill77

Hallo,

leider ist es so, dass Kinder mit " Problemen" in Regelschulen abgeschoben werden.
Unser Sohn(13) hat eine Epilepsie, ist seit seinem 5. Lebensjahr unter Medikamenten (Orfiril) anfallsfrei und seit zwei Jahren ohne Medikament kommt auch kein Anfall mehr. Trotzdem hat er seit seinem letzen Anfall ( mit 4) kleine Entwicklungsverzögerungen und wohl auch eine Lernbehinderung. Ich weis es ist sehr schwer das zu akzeptieren, aber es quält die Kinder, sie an Regelschulen weiter zu lassen. Nicht das das unmöglich ist, aber die Lehrkräfte "beweisen" es einem schon, das es nicht geht.
Also was tun?
Wir hatten damals die Möglicchkeit unseren Wirbel integrativ zu beschulen, das heißt: Er bleibt in der Grundschule und wird integrativ 1 Stunde (!) pro Woche von einem Sonderschullehrer gefördert. Die zweite Möglichkeit, die uns geboten wurde war, das er eine Lernbehindertenschule besuchen sollte. Das kam für uns allerdings nicht in Frage, da dort das soziale Umfeld sehr negativ zu sein scheint. Also haben wir nach anderen Möglichkeiten gesucht. Zum einem gab es die Montesuri-Schule. Hätte uns 3000,--DM/ Jahr gekostet, hat uns allerdings von der Schulform nicht überzeugt. Also weiter suchen. Dann sind wir auf eine Schule für Körperbehinderte gestoßen-und das war die Lösung. Kleine Klassengröße, also optimale Förderung. Unserem Kind geht es seitdem gut. Sein Selbstbewußtsein, was im Keller war, ist wieder da und er geht vor allem wieder gern zur Schule. Also- ärgert euch nicht mit den Regelschulen herum. Es hat keinen Zweck und euer Kind leidet darunter. Sucht nach Alternativen! Epilepsie ist eine Körperbehinderung. Viel Glück und starke Nerven wünsche ich euch!
LG Michael


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