Re: Ratlosigkeit
[zitat=Jens]Hallo,
bei meiner Tochter wurde im Dezember Epilepsie festgestellt.
Sie war mit meiner Frau in Würzburg zur Untersuchung.
Sie bekommt seitdem Oxcarbazepin 300 morgen und abends.
Die Anfälle wurden aber nicht besser jetzt nach 6 Wochen bekommt sie Keppara 750mg morgens und abens.
Seit dieser Zeit werden Ihre Anfälle immer schlimmer satt besser. Sie wird immer agressiever wirft mit Gegenständen und knallt Türen von den Beschimpfungen mal abgesehen. Daraufhin haben wir in Würzburg angerufen. Der Arzt doert hat uns geschockt. er ist der Meinung das wir selber Schuld sind das sie nach uns schlägt wir müssten Ihr die Grenzen zeigen andere sagen das man Geduld haben soll. Jetzt wissen wir gar nicht mehr was wir machen sollen. Wir sind ratlos
Gruß Jens[/zitat]
hi jens,
also, ich bin knapp 16 jahre alt und vor erst wenigen monaten wurde auch bei mir epilepsie festgestellt. ich nehme jetzt wie ihre tochter erst seit ungefähr 5-6 wochen keppra deshalb denke ich dass ich gut weiß wovon sie sprechen.bei mir war es so dass ich mit einer ganzen tablette keppra abends angefangen habe (ich bin ziemlich sicher dass das 500 mg sind) doch ich hatte keine aggressionen wie ihre tochter dafür aber depressionen (und vielleicht war ich etwas gereizter).wir gingen mit der dosis um die hälfte runter und mir ging es schon nach 2 tagen!! um einiges besser. ich bin mir deshalb sicher dass das am medikament liegt und damit auch absolut sicher dass es bei ihrer tochter genauso ist!ich war so froh endlich wieder ich selbst sein zu können.doch leider kamen kurz danach zwei grand-mal anfälle und daraufhin unsste ich mit der dosis wieder so hoch wie am anfang. seitdem hatte ich keinen anfall mehr doch dafür ging es mir jetzt die letzten tage wieder, auf gut deutsch, beschissen heute zum ersten mal wieder einigermaßen gut.ich erkenn mich oft selber nicht wieder und das schon bei einer geringeren dosis als die von ihrer tochter! doch ich halte durch da ich einen (um ehrlich zu sein eig sogar zwei) sehr sehr gute ärzte hab die zum glück auch sehr verständnisvoll sind.um ihnen etwas mut zu machen: oft sind diese nebenwirkungen nur in der anfangszeit! es kommt wirklich wirklich oft vor dass es sich nach einigen wochen wieder legt bitte sagen sie das ihrer tochter mir hilft dieser gedanke total. und noch einen gut gemeinten rat: wechseln sie den arzt. meine ärzte gehen total auf mich ein, passen sich mir absolut an,jetzt wollten sie eigentlich die dosis weiter erhöhen doch da es mir so schlecht geht darf ich diese dosis weiterhin beibehalten bis sich mein körper daran gewöhnt hat.und sie nehmen jede meiner stimmungen ernst und ich bin absolut sicher dass die ihrer tochter am medikament liegen.ich weiß so gut wie sie sich fühlt!
ich kann ihnen nur die tipps geben: seinen sie verständnisvoll,machen sie ihr mut indem sie ihr sagen es kann wirklich wieder weggehen doch sagen sie auch, wenn es nicht besser wird können sie jederzeit das medikament wechseln das hilft mir echt. und suchen sie wenigstens rat von einem anderen arzt,ich glaube echt dass das wichtig ist. und vielleicht sollten sie ihn fragen ob sie nicht mit einer kleineren dosis anfangen können.
tut mir leid falls ich zuviel geschrieben habe doch ich denke einfach dass ich als direkt betroffene ihnen vielleicht etwas helfen konnte. ich hoffe so dass alles bei ihnen möglichst bald wieder normal wird (bei mir auch =) ) und falls sie oder ihre tochter noch fragen haben oder sich austauschen möchten können sie mir ruhig schreiben.
verena
gesamter Thread:
- Ratlosigkeit -
Jens,
27.01.2009, 19:26
- Re: Ratlosigkeit - Kate, 27.01.2009, 20:20
- Re: Ratlosigkeit - Verena, 27.01.2009, 21:13
- Re: Ratlosigkeit - biancafriederich, 27.01.2009, 21:46
- Re: Ratlosigkeit - Katja, 27.01.2009, 22:55
- Re: Ratlosigkeit - Betty, 28.01.2009, 08:38
- Re: Ratlosigkeit - Katja, 28.01.2009, 18:45
- Re: Ratlosigkeit - Dani, 31.01.2009, 17:38
- Re: Ratlosigkeit - Marko Pfeifer, 12.02.2009, 12:08
- Ratlosigkeit - salinas, 25.05.2009, 21:39