Ich bin neu hier

Andreas, Tuesday, 25.05.2010, 16:06 (vor 5931 Tagen) @ Charon

Hallo Charon,

herzlichen Dank für Deine Antwort. Bachblüten sind vom Ansatz her ja etwas völlig anderes als die Homöopathie, dennoch wird die Bachblütentherapie oftmals mit der Homöopathie verwechselt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Bachblüten ebenso wie die homöopathischen Arzneien auf eine spezielle Art zubereitet werden. Damit hören die Ähnlichkeiten aber auch schon auf.

Bachblüten zielen meines Wissens darauf, dass körperliche Beschwerden über eine Stabilisierung der Psyche positiv beeinflusst werden. Und das hat bei Dir ja auch offensichtlich gewirkt. Allerdings ist die Anwendung der Bachblüten damit doch recht begrenzt.

Bei schwierigen Krankheitsbildern wie der Epilepsie sehe ich für die Bachblütentherapie wenig Möglichkeiten. Zwar können emotionale Faktoren wie Stress, Aufregung usw. einen Anfall triggern, aber es spielen doch noch sehr viele andere Einflüsse eine Rolle.

Eine alternative Behandlungsmethode sollte sich daran messen lassen, ob und wie sich das Behandlungsmuster damit beeinflussen lässt. Im Falle der Epilepsie heißt das also:
- hat sich die Anfallshäufigkeit verändert, haben sich die anfallsfreien Intervalle also verkürzt oder verlängert?
- hat sich das Anfallsmuster verändert?

Wenn Du im Falle der Bachblüten sagen kannst, dass Du seit der Einnahme der Mittel (möglichst ohne gleichzeitige Änderung der schulmedizinischen Mittel) weniger Anfälle hast, wird das schon konkreter.

Viele (derzeit noch sonnige) Grüße.

Andreas


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