Rolando-Epilepsie

Andreas, Thursday, 02.12.2010, 23:48 (vor 5738 Tagen) @ Ela

Hallo Ela,

danke zunächst für die ausführlichen Erläuterungen. Leider bin ich gerade selten im Forum, möchte aber gerne noch den einen oder anderen Punkt kommentieren.

Um einschätzen zu können, ob die Teilleistungsstörungen tatsächlich von dem Medikament kommen, müsste man rein theoretisch jetzt unter bestehender Medikation eine neuropsychologische Testung machen und anschließend unter einer veränderten (oder auch unter keiner) Medikation.

Natürlich ist es immer schwierig, eine exakte Aussage zu treffen, ob die Störung medikamentös oder krankheitsbedingt ist. Wenn die Veränderungen der Konzentrationsfähigkeit allerdings seit der Mitteleinnahme deutlich wahrnehmbar sind (was dem Umfeld bei Kindern im Kindergarten oder in der Schule auffallen dürfte), ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es an dem Mittel liegt.

Hirnschädigungen? Da gehe ich auch bei meinem Kind nicht von aus, dass die Anfälle Hirnschädigungen verursachen (jetzt mal abseits von einem Status oder längeren Anfällen mit einer Zyanose). Wie kommst du darauf?

Hirnschädigungen ist in diesem Zusammenhang vielleicht falsch ausgedrückt. Möglich ist doch aber, dass es durch gehäuft auftretende Anfälle zu einer Störung der Hirnreifung kommt.

Viele Grüße
Andreas


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