Mein Sohn hat Epilepsie

traurigemami, Saturday, 24.03.2012, 08:05 (vor 5260 Tagen) @ Mondenkind

Natürlich weiß es die Familie, also der engste Kreis. Und auch meine besten Freunde. Leider habs ich auch jemanden erzählt mit dem ich viel Kontakt letztes Jahr hatte als das ganze losging. Wir waren zusammen schon im Geburtsvorbereitungskurs und haben mit dem Kindern zusammen dann Babyschwimmen und Musikgarten gemacht.

Es war die letzte Musikgartenstunde im Mai 2011 da hat mein Kleiner in der Stunde einen Anfall bekommen. Die anderen Mütter und die Kursleiterin haben ganz besorgt gefragt was los ist und noch bevor ich antworten konnte hat sie jeden über die Epilepsie aufgeklärt. Ich glaub das ich knallrot angelaufen bin, ich hatte damals noch sehr große Schwierigkeiten mich mit der Krankenheit abzufinden. Und auch heute noch hab ich zu kämpfen - wie man merkt!

Sie reibt mir immer unter die Nase wie "weit" ihr Sohn schon ist. Mein kleiner klettert seit 12. Januar 2012. Nichts ist vor ihm sicher. Ganz freudig habe ich ihr es erzählt und ihr einziger kommentar war, was mach er das jetzt erst. Mein Mann sagt immer und ihr sohn konnte mit zwei monaten schon fliegen und dass ich mich nicht so ärgern lassen soll. Jetzt waren wir am Donnerstag nachmittag bei ihr zum spielen - sie hat mittlerweile ein zweites Kind bekommen und kann schlecht zu uns kommen - und da wurde ich gleich darauf hingewiesen, dass ihr Garten bereits für "große Kinder" hergerichtet ist und ich auf meinen kleinen besonders gut aufpassen muss. An dieser Stelle darf ich erwähnen, dass ihr ältester Sohn vier Wochen älter ist als meiner, aber gut einen 3/4 Kopf kleiner als meiner.

Achso so, ich hab noch kontakt zu ihr, damit mein Kleiner von Zeit zu Zeit mit ein paar Kindern zusammenkommt zum spielen, wobei so richtig zusammen spielen, tun sie eh noch nicht. Meine gute Freundinnen haben alle erst letztes Jahr entbunden, d. h. bis da für meinen Kleinen das spielen interessant wird, müsssen wir noch ca. ein Jahr warten.

Und Kindergarten will ich ihm erst geben, wenn er reden kann, d. h. er sich mitteilen kann, dass er was braucht oder dass ein Anfall kommt. Wenn ich arbeiten gehe, ist er bei meinen Eltern und haben fast alle Anfälle mitbekommen.


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