Öffentliche Verkehrsmittel - ja oder nein

Mondenkind, Saturday, 30.06.2012, 19:00 (vor 5161 Tagen) @ Michaela

Hallo Michaela,

ich bin immer alleine gefahren - sowohl auf die Arbeit (ok, manchmal waren Kollegen dabei), als auch früher von meinem Studienort "nach Hause" und das waren über drei Stunden (und 1 x umsteigen). Oder auch wenn ich Freunde besucht habe, war ich oft alleine mit dem Zug unterwegs und in all den Jahren habe ich zweimal einen Anfall im Bus bzw. Zug gehabt.

Den ersten konnte ich (das erste und letzte Mal) irgendwie abwehren. Ich war gerade am einschlafen und merkte, dass ein Anfall sich ankündigte (Aura), ich sagte laut "NEIN" und es hörte tatsächlich auf. Jedes weitere Mal danach, klappte das (leider) nicht... (die anderen Mitfahrer schauten mich zwar etwas blöd an, aber das war mir egal - lieber denken, ich hätte gerade etwas komisches geträumt, als das sie mich im Anfall sehen).

Den zweiten hatte ich auf der Rückfahrt von der Arbeit im Zug. Der Schaffner rief den Rettungswagen. Bis der dann da war, war der Anfall vorbei, und ich hätte eigentlich nach Hause gekonnt, aber die Sanis wollten mich unbedingt mitnehmen. Da ich ihnen aber sagen konnte, dass ich mich zurzeit in regelmäßiger Behandlung in Bethel befinde, wollten sie mich - zum Glück - nicht da behalten. Ich rief dann also meinen Mann an und der holte mich in der Klinik ab.

Ich wüsste auch nicht, dass du verpflichtest bist, immer jemanden dabei zu haben, selbst wenn du im Schwerbehindertenausweis ein B hast, heißt das ja nur so viel, dass du die Berechtigung hast, eine weitere Person mitzunehmen und nicht die Pflicht.

Lieben Gruß
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)


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