Öffentliche Verkehrsmittel - ja oder nein

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 02.07.2012, 08:09 (vor 5159 Tagen) @ Michaela

Warum sollte man gerade in den oeffentlichen Verkehrsmitteln gross Angst haben? Zur Not waeren da doch eine Menge Menschen, von denen irgendeiner dann hoffentlich auf die Idee kaeme, den Notarzt zu rufen, auch wenn er keine Ahnung davon hat, was gerade mit mir passiert.

Das zaehlt zu den Punkten, ueber die ich mir offen gesprochen aber nie grosse Gedanken mache. Damit macht man sich in meinen Augen hoechstens selbst kirre.
Wuerde ich mir naemlich ueber so etwas einfaches und alltaegliches Gedanken machen, duerfte ich auch nicht alleine aus dem Haus, alleine Einkaufen gehen, nicht studieren, denn je nach Wahlvorlesung kennt man dort vielleicht niemanden, der von der Epi weiss - hingegen gibt es dort aber sicherlich viele, die das Wort "Anfall" wohl als erstes mit "Doktor House" verbinden. Ich duerfte an den Tagen, an denen ich arbeite, weil ich da keine Vorlesung habe, auch nicht Mittags alleine raus in die Mensa, weil ich dort dann vielleicht niemanden treffe, den ich kenne. Und ueberhaupt waere es dann schon ein Wagnis, alleine ohne Begleitung die Zeitung holen zu gehen, muesste ich dazu doch aus der Haustuere hinaus in die Oeffentlichkeit auf die Strasse gehen.

Entschuldige, wenn das jetzt arg sarkastisch klang, aber ich glaube, damit bring ich meinen Standpunkt, sich nicht staendig mit jedem kleinsten Detail des Alltages im Bezug auf die Epi zu beschaeftigen, am besten rueber.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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