Hilfe
Hi huge_88!
Das Problem ist, ich weiß, dass es so nicht normal ist. Und genau deswegen steigert sich das dann noch mehr...
Da ich mit der Situation, also die Kombination aus Epilepsie, ständige "große" Anfälle, meine Tochter (sie bekommt die Anfälle unweigerlich mit), Alltag und so weiter und so weiter hoffnungslos überfordert bin, habe ich schon bis zum Umfallen Klinken geputzt, um an einen Psychologen zu kommen. Ich stehe jetzt auf sechs Wartelisten und muss so sechs bis zwölf Monate einplanen, bis ich dort was werde.
Da ich den Großteil des Tages mit meiner Tochter (5) allein zu Hause bin, möchte ich mich auch nicht (wie es mir schon empfohlen wurde!) mit Tavor oder ähnlichem angstfrei machen.
Ich habe auch die Vermutung, dass die Mischung aus Lamotrigin (vertrage ich gaaaaar nicht) und dem Problem, dass ich die Dinge, so wie sie nun mal sind, schwer bis gar nicht akzeptieren kann, obwohl ich viel daran arbeite, diese Ängste so extrem pushen.
Meine Neurologin hat sich geweigert mir ein anderes Medikament zu geben, bis ich in der Epi-Klinik Hamburg war. Und dass obwohl ich vor lauter Nebenwirkungen gar keinen Vorteil in dem Zeug sehe.
Mit meiner Familie darüber reden bringt leider auch nicht sehr viel, da sie natürlich auch überfordert sind ("du glaubst gar nicht, was für ein Stress es ist, sich immer diese Sorgenzu machen"). Deswegen bin ich froh, hier im Forum "quatschen" zu können, denn obwohl meine Lieben natürlich live dabei sind- die Epilepsie hab irgendwie ich...
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