Gedächtnislücken (bin neu hier)
ich versuche Deine Fragen zu beantworten.
Es waren Gott sei dank bis jetzt nur 2 Stück und mit 3 Monaten Abstand. Aber kann das überhaupt Epilepsie sein, wenn so ein großer Zeitraum dazwischen liegt?
Bei der nächtlichen Variante vor der OP passierte es etwas 4 / 5 mal im Jahr. Da ich nicht ahnte, es sei Epilepsie habe ich kein Datum notiert. Mehr war es nicht.
Variante tagsüber nach der OP: nach vorsichtigem Absetzen von Keppra (wurde mir nach der OP für sechs Monate verschrieben)
- 1. Fokaler Anfall etwa zwei Wochen nach dem Absetzen. Plötzliche Aphasie am Anfang eines spannungslosen Gesprächs mit einer Landsmännin.
Davor Vorfinden eines "unlogischen" Plattens an meinem Stadtrad in der Tiefgarage. Verdacht auf Böswilligkeit, nach oben hetzen, um den Schlüssel vom Tourenrad zu holen. Termindruck
- der 1. GM 7 Monate nach der OP und 6 Wochen nach vorsichtigem Absetzen von Keppra (wurde mir nach der OP für sechs Monate verschrieben). Nach einem Tag zwischen PC-Arbeit und TV gleichzeitig /Fukushima, deutlich Stress
- der 2. GM 4 Monate nach dem 1. Von einer Schwester unter seelischen Druck gestellt. Wurde von ihren Kindern zwangseingewiesen und erwartete von mir die Lösung ALLER ihrer Probleme
- der 3. - und bis jetzt letzte - zwei Monate danach (Oktober 2011!). Hatte meine Zugreservierung nicht richtig gelesen (Warum hatte ich doch nicht die Brille aus der Tasche genommen!!) und dachte nur 1 Stunde zum Zugwechsel in Paris zur Verfügung zu haben. Sehr gezielt darauf gesteuert und die Strecke mit 50' geschafft. Dabei hatte ich 2 1/2 Stunden Zeit... Anfall zwei Tage danach
Bei mir also akuter emotionaler Stress als Reiz, GM erst in der Relaxe-Phase - wenn ich es mir leisten kann.
Bin seit bals 4 Jahren GM-frei, fokale Anfälle kamen noch aber eben immer ruhiger und leichter. Der letzte vor 8 Wochen nachdem ich vier Tage bei einer Schwester verbracht hatte, die unaufhörlich redet, und dabei nichts "aussagt" nur um Aufmerksamkeit auf sich zu binden, "parler pour ne rien dire". In einem Gespräch mit ihr und einer sehr netten Freundin Unruhe, Übelkeit und kurze Unfähigkeit mich mit Worten ausdrücken. Fiel nicht einmal auf, die Schwester redete unaufhörlich...
Vorallem das komische war auch das ich das vielleicht doch unbewusst beim zweiten Anfall gemerkt habe, weil ich mich ja in diesen Sessel gesetzt habe, woran ich mich aber selber nicht Erinnern kann.
Beim 1 GM bekam ich eine "Welle" von rechts nach links, dachte, es könnte ein Lied von Ricchi e Poveri sein, die Welle kam wieder und dann war ich "weg". Das ist mir sehr klar in Gedächtnis. Wie ich aber von der Küche bis ins Bett gekommen bin, ohne unterwegs irgendwo irgendwie anzustoßen, weiß ich nicht.
Den 2. GM bekam ich im Badezimmer, hatte das Gefühl der Kreislauf fällt auf einmal runter, setzte mich auf die Kante der Badewanne und wachte im Bett wieder auf - mit "bewußtlosem" Gang zur Toilette dazwischen. Wäre ich rückwärts gefallen, würde ich nicht hier - nirgends mehr - sein.
Beim 3. Anfall saß ich auf dem Balkon mit der Tochter Karten spielend.
Viele reden auch von Auren, aber mir ist nie so eine Art Aura aufgefallen?
Ist bei jedem anders. Vor den GM-Anfälle kam eine Aura aber so kurz und schnell, daß ich keine Möglichkeit / Zeit / Denken hatte.
Jetzt bekomme ich ab und zu sehr zaghafte Warnungen, kann nun ziemlich erfolgreich mit interessanten Dingen wegdenken. Manchmal auch etwas Trinken oder Essen.
Ist das denn normal das man bei Epilepsie sich einige Sekunden/Minuten sowohl vor als auch nach den Zusammenbruch nicht erinnert?
auch das bei jedem anders. Bei mir im Gegenteil fest "eingebrannt", danach nichts mehr.
Und das es ein Psychologisches Problem ist kann ich mir aber auch nicht vorstellen, wobei mein Hausarzt meinte, sowas könnnte es auch sein.
Bei mir spielt es auf jedem Fall eine Rolle. Aber nicht nur, das Meningeom war für die Anfälle vor der OP verantwortlich. Könnte selber aber auch von emotionalem Stress "ernährt" worden sein.
Inzwischen habe ich - insbesonders hier - gelesen / gelernt, daß Epilepsie zig-Ursachen haben kann. Zusammen mit dem Arzt Detektiv spielen, akzeptieren, was nicht vermieden werden kann und sich entsprechend etwas anpassen. Es gibt nun so viel therapeutische Möglichkeiten, vieles läßt sich für viele realisieren.
mezeg
P.S. nur persönliche Meinung! Gültig ist was der Neurologe sagt!!
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Herzmensch,
01.06.2015, 21:25
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mezeg,
02.06.2015, 10:59
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Herzmensch,
02.06.2015, 18:57
- Gedächtnislücken (bin neu hier) - mezeg, 02.06.2015, 22:25
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Herzmensch,
02.06.2015, 18:57
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sandytimmy,
02.06.2015, 21:48
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Herzmensch,
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sandytimmy,
02.06.2015, 22:17
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mezeg,
02.06.2015, 22:28
- Gedächtnislücken (bin neu hier) - sandytimmy, 02.06.2015, 22:53
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sandytimmy,
02.06.2015, 22:17
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Herzmensch,
02.06.2015, 22:03
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huge88,
03.06.2015, 09:05
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Herzmensch,
03.06.2015, 21:39
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huge88,
04.06.2015, 11:20
- Gedächtnislücken (bin neu hier) - Herzmensch, 04.06.2015, 22:15
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huge88,
04.06.2015, 11:20
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Herzmensch,
03.06.2015, 21:39
- Gedächtnislücken (bin neu hier) - haggi, 18.06.2015, 23:25
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mezeg,
02.06.2015, 10:59