Bevorstehende Vorstellung im Epi-Zentrum

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Sunday, 09.08.2015, 12:57 (vor 4025 Tagen) @ Maarkus

Ich weiß nicht, ob mir das jemand beantworten kann aber würden bei meiner Form von Epilepsie (ausschließlich an den Schlaf gebundene Epi) denn überhaupt genauere EEG´s im Wachzustand etwas bringen?

Keine Ahnung. Kommt vermutlich drauf an, wo Dein Anfallsherd liegt und ob der auch irgendwelche Aktivität (wenn auch ohne Auswirkung) tagsüber aufweist. Und in wie fern es sich vielleicht auch provozieren lässt. (Ich weiß nicht, wie lange die EEGs bei Deinem Neuro sind, aber in der Epilepsieambulanz waren die bei mir deutlich länger.)

huge88, hat dich der Besuch in dem Zentrum mit Deiner Krankheit denn weitergebracht?

Es hat mich in sofern weitergebracht, als dass ich den Ärzten dort überzeugend darlegen konnte (bin erst hin, als ich mich endlich selbst mit Epi beschäftigt habe; mein erster Neuro wäre glaube ich nie von sich aus auf die Idee gekommen, mich dorthin zu schicken, obwohl's für mich quasi nebenan ist), dass die Anfälle erst wieder auftraten, nachdem ich vom Original auf Generika (das war die Zeit der Änderung der aut-idem-Regelung und da Arzt und Apotheker sagten das mache gar keinen Unterschied, hab ich sogar regelmäßig unterschiedliche Generika bekommen) "gewechselt" wurde. Da die dort in dem Bezug doch etwas kompetenter als die meisten durchschnittlichen Neurologen sind und die bis dato einschlägigen Studien zu dem Thema kannten, gab's dann quasi die "Rückumstellung" (eigentlich auf ein neues Retardpräparat mit dem gleichen Wirkstoff) und seitdem ist alles wieder gut (auch wenn ich das Medi erst einmal eine Ewigkeit über das Epilepsiezentrum selbst verschrieben bekam, weil meine damalige Neurologin das im Vergleich zu denen nicht vollständig mit der Krankenkasse abrechnen konnte. War immer lästige Rennerei, weil ich vom Hausarzt eine Überweisung zum Neuro, vom Neuro zur Epi-Ambulanz und dann von dort mit dem Rezept zur Apotheke gehen musst.) Inzwischen hat sich das aber zum Glück auch in Wohlgefallen aufgelöst, nachdem es ein paar für mich positive Entwicklungen in der Tabelle der Generikapreise gab und die Retardvariante bei den Krankenkassen nicht mehr als reines Generikum für das Nicht-Retard-Präparat geführt wird.

Also hat sich dieses 3-Tesla-MRT bei Dir gelohnt oder kamst du aus dem Zentrum schlussendlich mit dem gleichen Wissen wieder heraus wie vorher?

Jein. Also es gibt jetzt einen Verdacht, wo's herkommen könnte (sehr kleine Rathketaschenzyste). Aber dahingehend auch nur näher weiter zu untersuchen, da sind die Ärzte und ich uns einer Meinung, ist absolut sinnfrei, da ich ja mit Medis wieder anfallsfrei bin und das nah an den Sehnerven liegt, also eher was aus der Kategorie "wenn's gar nicht mehr anders ginge" wäre.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
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Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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