Bevorstehende Vorstellung im Epi-Zentrum

Maarkus, Monday, 10.08.2015, 20:30 (vor 4023 Tagen) @ Phoenix

Danke für deinen Beitrag. Ich finde es immer wieder spannend, wie unterschiedlich diese schlafgebundenen Anfälle sein können.
Deine Äußerungen zu Deinen Anfällen hören sich wirklich erschreckend an....
Bei mir sind es komplex-fokale, sekundär generalisierte Anfälle aber nicht in jedem Arztbrief kommt das mit "sekundär"vor-warum auch immer-. Wie oft ich Anfälle habe, kann ich gar nicht sagen. Teilweise bin ich 1 Jahr anfallsfrei gewesen, teilweise hatte ich 2 Anfälle im Monat und letzten Monat sogar 3 Anfälle in einer Nacht --> Das lag aber an der Medikation. Jetzt bin ich wieder auf dem Medikament eingestellt mit dem ich diese 1-jährige Anfallsfreiheit hatte.
Ich weiß, das hört sich jetzt verwirrend an aber ich habe nach der anfallsfreien Zeit ein anderes Medikament bzw. Generikum bekommen (Levetiracetam) da das original Keppra nicht mehr von den Kassen übernommen wurde.
Jetzt bin ich auf Keppra (zum Glück wieder) und Lamotrigin eingestellt. Wir haben das mit unserer Krankenkasse geregelt, dass ich das original Keppra bekomme.
(Alles etwas verwirrend, aber frag gerne!!)

Von den Anfällen bemerke ich ebenfalls nichts. Sie dauern bei mir immer ca. 2-4 min. Danach werde ich manchmal wach aber manchmal auch nicht, manchmal mit Zungenbiss manchmal ohne, manchmal geht es mir danach ganz normal manchmal geht es mir (sorry) "scheiße" und manchmal mit Erbrechen manchmal ohne. Also sehr unterschiedlich.
Aber im Gegensatz zu Dir habe ich diese Phasen wie Flucht, Desorientierung, Angst zum Glück nicht.

Mein 1. Anfall war im September 2010. Die Epilepsie ist aus dem "Nichts" aufgetreten. So blöd es klingt aber es hat mit "Helium" begonnen. Ich habe auf einem Fest an Helium-Ballons "gezogen" (was ich eigentlich schon öfter gemacht habe, jeder weiß wie spaßig das ist, ich weiß jetzt eben wie schlimm es sein kann) und in der Nacht hatte ich dann einen sehr schlimmen Anfall mit Atemstillstand. Und seit dem leide ich an Epilepsie.
Ich kann es aber nicht verstehen, warum die Krankheit so plötzlich auftrat...
1 Monat davor (also im August 2010) war ich im Urlaub und hatte dort eine schlimme Mittelohrentzündung. Seit kurzem stelle ich mir die Frage, ob da ein Zusammenhang bestehen könnte. Das werde ich auf jeden Fall am Mittwoch ansprechen wenn die Vorstellung im Epilepsiezentrum ansteht.

Ja, was soll ich noch groß erzählen, war ja schon sehr detailliert teilweise. Die Krankheit belastet mich sehr. Ich bin nebenbei in der Bereitschaft des Roten Kreuzes tätig und fahre oft auf der Notfallrettung im Rettungsdienst mit. Dabei würde ich sehr gerne (nebenbei) bleiben,also im Rettungsdienst weil es mich einfach nur begeistert. Ich möchte Medizin studieren, wenn ich mit dem Abitur fertig bin. Medizin studieren ist ja mit der Krankheit eigentlich kein Problem aber dann einen Arbeitgeber zu finden, der einen nimmt, das ist das Problem. Aber versuchen werde ich es auf jeden Fall. Wie ich es dann beim Rettungsdienst mache, ist fraglich. Die Ausbildung kann ich ja machen, aber die Frage ist wie ich dann arbei


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