Wie war Dein letztes Jahr, stepl?

stepl, Wednesday, 25.11.2015, 08:19 (vor 3917 Tagen) @ huge88

Hallo huge88,

Ich nehme mich selbst und die Umwelt wieder bewusst wahr.

Was machen wir unbewusst?
"Bist du dir bewusst, was du da machst?" ähnlich wie: "Ist dir klar, was du da machst?"
Die Frage danach, wenn wir was machen, was das für Folgen das hat.

"Warum rege ich mich so auf, Wenn der Fehler etwas normal menschliches ist? Ich muss mich ändern-verbessern, um mich weniger aufzuregen, damit ich mich mehr und besser konzentrieren kann!"
Es kommt mir fast so vor, als wäre ich damals wie aus einer Depression aufgewacht.
Die eine Frau erzählte nach eine Behandlung von ihrer Depression, sie wusste auf ihrer Arbeit gar nicht was sie hier will. Warum bin ich überhaupt hier.

"Warum rege ich mich so auf, wenn der Fehler etwas normal menschliches ist?"
Es ist wie, wenn öfters gefragt wurde "Ist das ein Grund, sich deswegen so aufzuregen?" Als tue ich etwas, ohne zu wissen, warum ich es tue.


Feste Vorstellungen haben.
In der DDR wurde es hier und da mal angesprochen. z.B. Glauben. Die Vorstellung, glauben hat nur was mit Gott zu tun. Mir sind auch andere Erfahrungen mit dem Wort "glauben" zu tun haben zurück gekommen. Kurz vor dem Umsteigen sagte Mutti öfters "Ich glaube, den Bus schaffen wir noch." , "Ich glaube, so geht es." fast so, als hat "glauben" hier klinkt es wie Vermutungen, Spekulationen. "Irgendwann fing der Mensch mal an zu glauben" Karl Marx

Auch davon was ein Fehler ist, hat der Mensch oft feste Vorstellungen.
Am Anfang meiner Schulzeit stellte ich fest:
"Der Mensch regt sich über alles und nichts auf! Jeder regt sich über jeden auf! Ich rege mich auf. Nah und! Aufregen gehört zum menschlicen Leben dazu!"
Damals erlebte ich welche Folgen dieses "sich aufregen" für die Menschen und mich hat.
Auch die vielen Kreislauferkrankungen haben was mit aufregen zu tun. Auch der Stress hat was mit aufregen zu tun.

Ich kann nicht verhindern, dass ich mich aufrege.
"Ist es ein Grund, sich deswegen sich so aufzuregen?"


Das Zeitgefühl:

Wie weit verlängert die Aufregung, das was ich machen will?
Der Bauer hat es im Gefühl, wie viel Zeit braucht er für das Ausmisten für den Stall.
Wie weit hat der Student das Gefühl, wie viel Zeit er für die einzelnen Aufgaben des Studium braucht. Wie viel Zeit braucht er jür das eine oder andere, was mit Epilepsie braucht.


Das bewusst sein: Was mache ich gerade? Damit mit der Zeit mitzubekommen: Wie viel Zeit brauche ich gerade dafür?
Um so mehr ich das Gefühl dafür habe, um so weniger Stress habe ich.

Das habe ich durch die Erziehung verloren.
Was mache ich gerade und wie viel Zeit brauche ich dafür?
Dadurch bekam ich Stress und damit eine Depression.


huge88,
Es ist nicht einfach zu verstehen. Es ist eine persönliche Erfahrung.
Eine ganze Reihe von Erfahrungen schon aus meiner Kindheit.

Auch die Erfahrung "Was mache ich jetzt?" Die Frage der Entscheidungsfreiheit.
"Das Leben ist von Gott vorbestimmt" Fast so, als kannten die Menschen früher gar keinen freien Willen.

"Auch wenn wir wollen so wie wir können, können wir nicht immer so wie wir können! Dem Menschen sind Grenzen gesetzt" Karl Marx
Ich spürte schon als Kind, ich kann nicht immer so wie ich will. Es ist nicht nur eine Frage des Wollens. Oft ist es so, wenn ich aufgeregt-nervös werde, stoß ich an meine Grenzen.


gruß stepl

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