Epilepsie und Verständnis

Annita, Thursday, 07.09.2023, 08:57 (vor 264 Tagen) @ Sanktus Achzehn

Es gibt immer wieder Phasen, in denen einen die Krankheit ziemlich nervt, in denen man keine Lust mehr auf Ärzte hat und in denen einen die Einschränkungen einfach nur Sachen an die Wand werfen lassen wollen. Aber wir haben diese Krankheit nun mal. Da bleibt nur, für sich einen Weg zu finden, mit dem man ansatzweise klar kommt. Ein Leben wie früher wird es nicht mehr geben, damit wirst du leben lernen müssen. Aber leben auf andere Art wirst du lernen können. Es gibt noch mehr als Auto fahren und klettern. Suche neue Hobbys. Schaue, was geht und dir ebenfalls Spaß macht. Das wird nicht "mal eben so" funktionieren, aber nach und nach wirst du dein Leben verändern können. Was die Reaktionen der Leute anbelangt: Schimpften sie wegen des Traktors? Falls ja, dann weißt du sicherlich, dass das auch eigentlich keine gute Idee war. Hättest du währenddessen einen Anfall gehabt, hätte es üble Folgen haben können. Wenn jedoch mehr oder weniger geschimpft wurde, weil du quasi aus dem Haus gegangen bist, solltest du mit ihnen mal genau darüber reden. Das kostet auch wieder Kraft, ich weiß, aber schlussendlich wird der Großteil der Leute nicht etwas sagen, um dich zu ärgern, sondern weil sie sich Sorgen um dich machen, und das ist doch eigentlich etwas Positives. Finde ich zumindest.

Gruß,
Sanktus Achzehn

Ich bin letztens mit der Gemeinde weggefahren an einem Hof wo man viel machen konnte - zum Beispiel traktor fahren ich hatte mich übernommen hatte aufgehört

Die anderen hinterher warum hast du mitgemacht??? Mit deiner Erkrankung? Ich wollte einfach leben wie früher ich bin nicht anfallsfrei

Früher war ich klettern sowie Hügel hoch und runter fahren

Solche Reaktionen machen mir immer wieder zu schaffen. Dann heißt es ich soll nicht Jammern ich habe nicht nur Epilepsie und habe echt die schnauze voll von Krankenhäusern

Vielleicht kennt es jemand

Es gibt immer wieder Phasen, in denen einen die Krankheit ziemlich nervt, in denen man keine Lust mehr auf Ärzte hat und in denen einen die Einschränkungen einfach nur Sachen an die Wand werfen lassen wollen. Aber wir haben diese Krankheit nun mal. Da bleibt nur, für sich einen Weg zu finden, mit dem man ansatzweise klar kommt. Ein Leben wie früher wird es nicht mehr geben, damit wirst du leben lernen müssen. Aber leben auf andere Art wirst du lernen können. Es gibt noch mehr als Auto fahren und klettern. Suche neue Hobbys. Schaue, was geht und dir ebenfalls Spaß macht. Das wird nicht "mal eben so" funktionieren, aber nach und nach wirst du dein Leben verändern können. Was die Reaktionen der Leute anbelangt: Schimpften sie wegen des Traktors? Falls ja, dann weißt du sicherlich, dass das auch eigentlich keine gute Idee war. Hättest du währenddessen einen Anfall gehabt, hätte es üble Folgen haben können. Wenn jedoch mehr oder weniger geschimpft wurde, weil du quasi aus dem Haus gegangen bist, solltest du mit ihnen mal genau darüber reden. Das kostet auch wieder Kraft, ich weiß, aber schlussendlich wird der Großteil der Leute nicht etwas sagen, um dich zu ärgern, sondern weil sie sich Sorgen um dich machen, und das ist doch eigentlich etwas Positives. Finde ich zumindest.

Gruß,
Sanktus Achzehn

Ich bin letztens mit der Gemeinde weggefahren an einem Hof wo man viel machen konnte - zum Beispiel traktor fahren ich hatte mich übernommen hatte aufgehört

Die anderen hinterher warum hast du mitgemacht??? Mit deiner Erkrankung? Ich wollte einfach leben wie früher ich bin nicht anfallsfrei

Früher war ich klettern sowie Hügel hoch und runter fahren

Solche Reaktionen machen mir immer wieder zu schaffen. Dann heißt es ich soll nicht Jammern ich habe nicht nur Epilepsie und habe echt die schnauze voll von Krankenhäusern

Vielleicht kennt es jemand

Bei dem traktor war Begleitung und der Gang 1,5 es war ein Sportfest


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