Epilepsie Diagnostik Aufwachepilepsie

KatrinDenny, Saturday, 15.03.2025, 22:31 (vor 517 Tagen) @ Zumo

Hey Wilma,
ich kann deine Sorge wie den belastenden Daueralarmzustand sehr gut nachempfinden. Nicht so gut nachempfinden können wir Erwachsene leider, wie krass das für Kinder und Jugendliche ist. Ich habe da eine sehr ähnliche Situation, wobei die ersten Anfälle vor der Pubertät auftraten und zuletzt mit Levetiracetam alles sehr gut unter Kontrolle war. Valproat war das Einstiegsmedikament, das aber irgendwann nicht mehr so wirkte wie gewünscht. Ausschleichen ist nach längerer Anfallsfreiheit eine Option. Muss man halt mit dem Neurologen besprechen. Kann klappen, aber zu große Hoffnungen könnten bei einem Rückfall zum Problem werden. Ich kenne mehrheitlich auch die Anfälle aus dem Schlaf heraus oder kurz nach dem Aufwachen. Die Frage ist halt immer, ob es dabei bleibt - eine verbindliche Antwort wird man da kaum bekommen. Eine gute Schlafhygiene und Alkoholverzicht sind neben den Medis schon das A und O, wie mir ein Neurologe sagte, aber eine gute Schlafhygiene passt nicht wirklich gut in das Leben junger Menschen. Beim Alkohol hat man es eventuell leichter. Alles, was darüber hinaus hilft, würde mich auch sehr interessieren, wobei ich Ernährung grundsätzlich im Jugendalter auch eher für eine der komplizierteren Stellschrauben halte.

LG

Hey Wilma,
ich kann deine Sorge wie den belastenden Daueralarmzustand sehr gut nachempfinden. Nicht so gut nachempfinden können wir Erwachsene leider, wie krass das für Kinder und Jugendliche ist. Ich habe da eine sehr ähnliche Situation, wobei die ersten Anfälle vor der Pubertät auftraten und zuletzt mit Levetiracetam alles sehr gut unter Kontrolle war. Valproat war das Einstiegsmedikament, das aber irgendwann nicht mehr so wirkte wie gewünscht. Ausschleichen ist nach längerer Anfallsfreiheit eine Option. Muss man halt mit dem Neurologen besprechen. Kann klappen, aber zu große Hoffnungen könnten bei einem Rückfall zum Problem werden. Ich kenne mehrheitlich auch die Anfälle aus dem Schlaf heraus oder kurz nach dem Aufwachen. Die Frage ist halt immer, ob es dabei bleibt - eine verbindliche Antwort wird man da kaum bekommen. Eine gute Schlafhygiene und Alkoholverzicht sind neben den Medis schon das A und O, wie mir ein Neurologe sagte, aber eine gute Schlafhygiene passt nicht wirklich gut in das Leben junger Menschen. Beim Alkohol hat man es eventuell leichter. Alles, was darüber hinaus hilft, würde mich auch sehr interessieren, wobei ich Ernährung grundsätzlich im Jugendalter auch eher für eine der komplizierteren Stellschrauben halte.

LG

Einen schönen Abend, ich lese und lese. Vielleicht wird man dadurch auch nicht nur schlauer, sondern auch verunsichert. Mein Sohn 16 Jahre,hat seinen zweiten tonisch klonischen Anfall. Der erste nach zu wenig Schlaf und Alkohol und der zweite unter 24 h EEG Schlafentzug. Einmal aus dem Schlaf heraus. Einmal kurz vorm Einschlafen. MRT sagt Veränderungen im Gehirn und EEG war auch positiv auf Epilepsie angesprungen.
Er wurde entlassen mit einschleichen von Levetiracetam.
Ihm ist schwindlig und müde. Und ist meist nicht gut drauf. Das können jetzt Nebenwirkungen sein,kann auch jetzt das Gemüt sein. Er möchte das alles nicht so akzeptieren. Jetzt lese ich diesen Artikel im deutschen Ärzteblatt." Silver Spring/Maryland – Unter der Behandlung mit den beiden Wirkstoffen Levetiracetam und Clobazam, die in der Behandlung der Epilepsie eingesetzt werden, kann es zu einem DRESS-Syndrom kommen, einer sehr seltenen Überempfindlichkeitsreaktion, die allerdings tödlich verlaufen kann. Die FDA hat entsprechende Warnhinweise in den Fachinformationen für Ärzte und die Medikationsleitfäden für Patienten aufnehmen lassen."
Hat jemand schon davon etwas gehört?
Ich bin bei allem sehr beunruhigt.
LG Katrin


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