Re: bin epileptiker

Marion @, Tuesday, 28.11.2006, 18:08 (vor 7206 Tagen) @ monika freund

Übrigens Monika, vielleicht hilft es Dir ein Buch zu lesen, dass vor einigen Jahren im Mabuse -Verlag erschienen ist. Dort beschreiben 96 unterschiedliche Leute ihren ersten Anfall und was sie davor, dabei und danach empfanden. Du wirst manches wiederfinden und wissen, dass du nicht allein damit bist.
Es heisst: Anfälle - Erfahrungen mit Epilepsie
Herausgegeben von: Stefan Heiner, Margret Meyer-Brauns, Lotte Habermann-Horstmeier
Mabuse-Verlag
ISBN 3-933050-22-7

Es ist wie bei jeder Erkrankung, die über einen Schnupfen hinausgeht - zuerst der Schock, dann Diagnose, Lebensumstellung und Auprobieren der wirksamen Medikamente. Und dann kann man damit auch leben und arbeiten und lieben und fast alles was man möchte :-)

Lass dich nicht von der Angst beherrschen, sondern sei behutsam mit Dir selbst und versuche die Erkrankung zu beherrschen. Das Gefährlichste sind nämlich die sog. Sekundärsymptome. Das meint die Probleme der seelischen Verarbeitung, die dazu führen können, dass man Kontakt mit Mitmenschen, Kollegen usw. vermeidet, sich nichts mehr zutraut und von der Angst vor dem nächsten Anfall beherrscht wird.

Also beobachte Dich genau und gehe gut mit dir um :-)Und finde einen wirklich guten Arzt, der auch die psychischen Komponenten mit einbezieht.

Beste Wünsche
Marion


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