Operation

Gittala, Hallstadt, Monday, 10.05.2010, 19:03 (vor 5946 Tagen) @ Anton

Hallo,

wenn ich mich mal einmischen darf, ich habe zwar keine Epilepsie, sondern meine Tochter. Die wurde 1999 am rechten Temporallappen operiert. Sie ist medikamentenresistent und hatte ca. 50 Anfälle im Monat. Es gab keine andere Möglichkeit, denn ihr gings immer schlechter. Wenn man sich operieren lassen will muss es schon dringend notwendig sein. In Erlangen z.B. tritt sogar ein Konzil von Ärzten zusammen und beraten darüber. So eine OP ist keine Kleinigkeit und ich würde sie auch nicht mit Schönheits OP`s vergleichen. Die OP dauerte 10 Stunden und eigentlich hatte meine Tochter sie gut überstanden, weil sie erst 11 Jahre alt war und Kinder es besser wegstecken. Und momentan sind wir wieder drüber nochmal eine OP zu wagen, denn sie hat wieder mittlerweile ca 60 Anfälle im Monat. Was sie für eine Prozentzahl geben wissen wir nicht, aber wir wären mit 10 Anfällen im Monat happy. Also wenn ihr sowas überlegt dann fragt euch wie schlecht es euch geht oder ob ihr zufrieden seit mit dem wie es ist. Aber wenn das Leben nicht mehr lebenswert ist dann versucht es, so wie wir.

Viel Glück allen denen

Gruß Brigitte


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