Facharbeit zum Thema Epilepsien - Bitte um Eure Mithilfe

jess87, NRW, Sunday, 20.11.2011, 13:07 (vor 5385 Tagen) @ nordlicht

Was wünschen sich Menschen mit Epilepsien von Mitmenschen/ der Gesellschaft?

ich wünsche mir in manchen bereichen des lebens, genauso behandelt zu werden, wie jeder andere "normale" mensch auch. Kommt natürlich drauf an, wie das krankheitsbild epilepsie aussieht. aber mich hats "noch gut" erwischt, so denke ich und man kann epilepsie und epilepsie nicht immer über einen kamm scheren.

Welche Erfahrungen macht man, wenn man offen mit seiner Erkrankung umgeht?

jemand der sich nicht mit der krankheit auskennt, ist erstmals erschrocken drüber, wenn ich ihm von anfällen erzähle. oder einfach im allgemeinen davon berichte. kann sich wohl auch keiner so genau vorstellen, wenn ich von vorgefühle spreche, außer die die selbst epilepsie haben mit solchen vorgefühlen. sehr viele sagen dann aber auch zu mir, wie du hast epilepsie - merkt man dir gar nicht an. (positiv gemeint) aber im großen und ganzen haben meine mitmenschen schon ein großes interesse zu erfahren woher kann das kommen? und was passiert dann? jetzt werde ich ja auch Operiert evtl, da haben auch zb sehr viele verständnis für - aber trotzdem sorge!

Wie kann man die Gefahr, in der Öffentlichkeit plötzlich durch die Folgen eines Anfalls in Gefahr zu geraten minimieren?

- nichts alleine machen
- kein auto fahren
- nicht schwimmen gehen
solche dinge, denke ich

Wo sind die größten Einschränkungen?[/i]

ich muss regelmäßig meinen schlaf einhalten. kann nicht spontane dinge machen, disco oder lange abende. muss immer vorschlafen oder halt eben draufhin arbeiten. kino geht bei mir zb auch gaaaaaaar nicht. dann habe ich noch eine 2 jährige tochter, die schon manchesmal dinge machen muss (mittagsschlaf) damit ich, so egoistisch sich das anhört, einfach auch mal zur ruhe komme und "entspannen" kann.


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