Scham.
Hallo, Bella mal wieder.
Ich komm nicht mehr klar. Ich stehe nicht zu meiner Krankheit, ich verheimliche es, ich schäme mich für Epilepsie. Ich meine, wenn man "Epilepsie" erwähnt, denkt der Gegenüber doch gleich an ekelhaftes, komisches Zucken, Sabbern wie ein Baby und Augenverdrehen wie ein Irrer. Alle in meiner Umgebung (Familie) sagen, dass ein Anfall garnicht so schlimm aussieht wie es beschrieben wird (Wobei ich nicht augen verdrehe, Sabber punkt punkt punkt. Ich bin nur starr, das Zucken sieht so aus als ob ich frieren würde und bin blass und wie tot
). Aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte keine Epilepsie und mir würde jemand von seiner Krankheit erzählen oder ich würde einen Anfall miterleben, wäre ich schon...naja, nicht angeekelt aber geschockt halt. Ich habe bei anderen auch noch nie einen Anfall miterlebt (zumindest Grand Mal - Zucken etc. ...). Ich habe es einfach satt. Aber so einen Kurs "Wie man mit Epilepsie umzugehen hat" habe ich schon durch und eine Therapie brauch ich nicht. Bilde ich mir das nur ein oder gibt es wirklich so viele Menschen mit Vorurteilen?
P.s.: Der Film "Der Exorzist" handelt ja auch davon und hat viele Vorurteile verbreitet.
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Maribelle612,
07.09.2012, 17:23