Medikamentöse Behandlung oder vllt doch OP? Teil 1

steffig, Sunday, 14.07.2013, 15:40 (vor 4781 Tagen) @ Foto_91

Hallo Foto_91

Hat es dich viel Überwindung gekostet dich für eine OP zu entscheiden?

Ehrlich gesagt NEIN mir selbst war klar das ich mich FÜR eine OP entscheide klar dachte ich auch an die Nebenwirkungen ABER das was ich für meine Risiko der OP bekommen habe kann mir keiner geben. MEIN LEBEN ist ein Traum u ich muss mich immer wieder zwicken um nicht zu denken Träum ich!!! ABER meiner Familie ist es sehr schwer gefallen meine Entscheidung zu respektieren weil so denke ich die Familie sich mehr sorgen u Ängste hat als wir.
Ich habe mich damals Gefragt wovor ich mehr angst habe die Angst vor den Anfällen oder Die Angst vor der OP Meine Antwort war mehr Angst vor Anfällen.

Ich ringe nun schon sehr lange mit mir rum weil ich total unsicher bin... Auf der einen Seite will ich endlich die ständige Angst vor Anfällen los werden.

Auch das versteh ich bei mir dauerte der Prozess vom ersten Termin bei meiner Neurologin bis zur OP fast " Jahre wobei mir Sie immer gesagt hat das ich soviel zeit habe wie ich brauche um mich zu entscheiden Und noch was was sie mir gesagt hat find ich wichtig zu erwähnen ES GIBT KEINE BLÖDEN FRAGEN!!!

Auf der anderen Seite denke ich ach komm, die Krampfanfälle hast du wenn dann nur im Schlaf und sooo oft kommen die auch nicht vor. (Alle paar Monate abhängig vom stress)

Ja sicher jetzt sind die Anfälle nur nachts aber weis wenn die medis umgestellt werden oder du älter wirst wie es dann wird meine neuro hat mir auch gesagt das es im Wechsel noch mal schlimmer werden kann. ich dachte mir dann nur nein grad mal will ich nie bekommen u sich mit 60 erst operieren lassen nein weil da ist dann das Risiko zuhoch vom alter her als junger Mensch steckt man so was schon leichter weg.

Nur wer kann mir garantieren das es so bleibt das die Nur nachts kommen? Und nicht doch irgendwann mal wenn ich Unterwegs bin? :-( Bis vor 2-3 Jahren hatte ich auch nur fokale Anfälle mit der Überzeugung der Ärzte dass es auch so bleibt. Tja und dann wach Ich plötzlich Nachts neben Notärzten und meinem Freund im Schlafzimmer auf :-(

Das wird dir KEIN Arzt garantieren leider :(

Zudem müsste ich ziemlich weit weg fahren (im Kreis Pforzheim gibts hier kein Epilepsiezentrum). Und bei so einer entscheidung will ich ungern alleine sein :-|

Auch ich wohne in der Pampa das nächste Epilepsiezentrum ist bei mir 150 km weit weg.
Und bei mir war es dann so das ich froh war meine Familie weggeschickt zu haben denn die waren in Gegensatz zu mir so nervös ich dachte mir nur yes u morgen beginnt endlich mein LEBEN!!!

Was ich mir gestern auch noch überlegt habe, was ist wenn ich später mal Schwanger werden will? Wäre es nicht besser für die Schwangerschaft und das ungeborene meine Epilepsie soweit in den Griff zu bekommen? :-( Ich weis nicht ob ich mit der Unsicherheit klar käme das mein Kind irgendeinen Schaden durch die Medikamente abbekommen könnte... Ich habe wirklich so schon genug was ich meinem Kind vererben könnte. nicht gerade von der guten Sorte :-(

Das mit Schwangerschaft überleg ich auch noch weil ich noch andere Krankheiten habe außer die Epi aber medis sind auf Dauer weder gut für uns noch für das ungeborene wobei da was ich weis Keppra sehr gut verträglich ist.


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