einen Anfall noch verhindern?

mezeg, München, Monday, 27.01.2014, 09:36 (vor 4585 Tagen) @ Aldebaran

Hallo Aldebaran,

mit den Knien habe ich zwar Probleme - Arthrose - , die der Orthopäde aber mit Wirkung ziemlich in Schach hält. Ein sehr wichtiger Rat seinerseits war Treppen möglichst zu meiden. Seit ich mich daran halte, nehme ich nicht mehr zu Fuß die Treppe zum meinen 5. Stock. War gut für die Kondition, schlecht für die Knie.

Fahrrad ist gut, weil Du "getragen" bist und das Gelenk durch die Bewegung schön schmierst. Allerdings muß man aufpassen, nicht zu "hart" zu fahren. Einen bequemen Gang je nach Kondition und NIE plötzlich hart, wie am Start oder nach einer roten Ampel. Also in der Stadt notfalls zu früh runterschalten.

Ja, radeln in der Gruppe macht Spaß und erzeugt viele menschliche Kontakte. Bis zum Epilepsie-Start vor 3 1/2 Jahren war ich ehrenamtliche Tourenleiterin - mit viel "Kundschaft". Wurde aber dann vom Vorstand als "untauglich" bewertet: "grobe Fahrlässigkeit mit bedingtem Vorsatz". Fahre aber weiterhin an die 7.000 km pro Jahr.

Von den Kontakten sind weiterhin welche erhalten. Engere sowieso. Samstag habe ich bei meiner üblichen Tour zwei bekannten Radler getroffen, für einen kleinen Ratsch gibt es immer Zeit.

Eine "gemischte" Radlergruppe wäre eigentlich gut für eine Selbsthilfegruppe. Allerdings verliert man dadurch die Vorteile der "Anonymität". Und die geografische Lage, sprich Entfernung, ist noch mehr ein Problem.

Heute bleibt das Rad in der Garage: Es schneit!

mezeg


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