Forschungsprojekt: Probleme durch Epilepsie im Alltag

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 28.08.2015, 15:43 (vor 4006 Tagen) @ kevklear
bearbeitet von huge88, Friday, 28.08.2015, 15:53

Schon da fanden wir vieles unzeitgemäß, z.B. den Anfallskalender der ja nur sehr subjektiv ist um Informationen ableiten zu können.

Ein gut und präzise geführter Anfallskalender ist nicht mehr und nicht weniger als eine möglichst präzise statistische Erfassung der Anfälle, ggf. mit Angabgen zum Kontext und erweitert um persönliche Wahrnehmungen, Informationen zum Tagesverlauf, etc. (Gibt sogar diverse "zeitgemäße" Apps, auch wenn man da aufpassen sollte, nicht an eine Datenkrake zu geraten.)

Versucht besser nicht, bewährte Verfahren rein vom Gefühl her als "unzeitgemäß" "abzustempeln": Aus den zeitlichen Daten könnte man z.B. sogar berechnen, ob ein Anfall ein statistischer "Ausreiser" ist, oder im Rahmen der normalen Anfallshäufigkeit liegt. Persönlich kann man mitunter aus ihm lernen, worauf man gefühlt sensibel reagiert und das dann austesten. Nutzt man ihn bewusst, kann er helfen, seine eigene Epilepsie etwas besser kennen zu lernen.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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