Vitamin B6 gegen Nebenwirkungen

Anton @, Samstag, 13.03.2021, 16:09 (vor 197 Tagen) @ Michaela.M
bearbeitet von Anton, Samstag, 13.03.2021, 16:21

Hallo Michaela,

die neuen Anfälle scheinen durch den Herstellerwechsel des Wirkstoffs gekommen zu sein. Ich kenne das Problem im Krankenhaus, wenn bestimmte Medikamente nicht in der Apotheke sind. Für mich habe ich es bisher immer so gelöst, dass entweder die Apotheke das richtige Medikament besorgt oder ich das Krankenhaus verlassen habe und mir die Pillen von zu Hause geholt habe. Da muss man hart sein und die Einnahme verweigern. Der kann der Apotheker noch so viel reden, darüber weiß er nicht Bescheid.

Zu den Nebenwirkungen darf ich als Patient und medizinischer Laie nichts sagen und weiß auch nicht, ob es bei der Menge noch dazu kommen kann. Ich weiß nur, dass es für Epilepsie wie für andere Erkrankungen „das Medikament“ und "die Therapie" nicht gibt. Jeder ist anders gestrickt und es ist immer eine Sache des Ausprobierens, viel kann die Erfahrung eines Facharztes bringen. Meine Erfahrung mit Levetiracetam ist folgende: Vor Jahren habe ich die tägliche Dosis von 1000 mg von heute auf morgen um 25 % erhöht und habe das anständig gemerkt. Über Schwindel, verringerte Kognition bis hin zur reduzierten Konzentrationsfähigkeit, war alles dabei. Ich würde heute jede Änderung der Medikation mit dem Neurologen besprechen.

Wenn Dein Mann in der Reha ist, ist meine Frage, ist er jemals in einem Epilepsie-Zentrum gewesen? Denn dort könnte er diese besonderen Fachärzte mit ausreichend Erfahrung treffen. Denn mit einer Reha ist das immer so eine Sache. Dort kann man sich gut ausruhen und den Denkprozess abschalten. Dieser Luxus kann dann auch dazu führen, dass Anfälle nicht auftreten. Aber die Ursache für Anfälle wird damit nicht abgestellt. Aus dem Grunde plädiere ich für einen Aufenthalt in einer guten Fachklinik. Das sind ausschließlich die Epilepsie-Zentren.

Liebe Grüße
Anton

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Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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