Wohnheim oder WG mit "Fachpersonal"für ältere Epileptiker ?

Lizzy, Sunday, 16.07.2023, 09:20 (vor 337 Tagen) @ Maren

Guten Morgen Maren,

was du suchst, wird schwierig, zu realisieren sein. "Sicher ist, dass nichts sicher ist, selbst das nicht", das wusste schon Joachim Ringelnatz zu sagen. Ein Wohnheim mit 24 Stunden-Betreuung nützt dir auch nichts, wenn du draußen auf der Straße umkippst.

In einem Wohnheim erwartest du Hilfe von Menschen, die selbst Hilfe benötigen(Einer für alle,alle für einen)? Na ob das gut geht, ich weiß ja nicht so Recht...

Dazu kommt, das Anton recht hat. Du gibst die Verantwortung ab. Das mag bequem sein, aber die Handhabe über dein Leben hast du damit nicht mehr. Du musst dich nach deren Regeln und Abläufe halten, kannst nicht mehr tun und lassen, was du willst. Und wenn du willst, dass alles für dich übernommen wird und überall jemand an deiner Seite weilt, begibst du dich in die Rolle eines Kleinkindes oder eines Schwerstbehinderten. Ich denke nicht, dass du in diese Kategorien gehörst.

Es gibt doch zum Beispiel auch Sturzhelme. Die sind nicht schick, aber doch recht hilfreich.

Als Hilfen kommen noch die Smartwaches dazu, da bin ich grad selbst am suchen.

Und wenn es doch ein Wohnheim sein soll, vielleicht hilft ein Wohnortwechsel? In meiner Stadt zum Beispiel gibt es so ein Epilepsiewohnheim, wo immer jemand da ist und die sich auch damit auskennen. Aber das gelbe vom Ei ist das wahrscheinlich auch nicht.

Auf jeden Fall wünsche ich dir Alles Gute und dass du die für dich richtige Lösung findest. Und einen schönen Sonntag.

lg Lizzy


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