Auf der Suche nach Ratschlägen

Paul aus Bayern, Friday, 18.07.2025, 10:10 (vor 239 Tagen) @ Nick11

Hallo Nick,
Danke für deine Nachricht. Beim Neurologen waren wir gestern, der war sehr nett, aber verwaltet das ganze halt auch nur: nehmen sie die Medikament weiter, die scheinen ja zu helfen weil seit drei Wochen Nix mehr war. Und in einem halben Jahr machen wir ein EEG.
Vllt bin ich zu verbohrt, aber mir reicht die Aussage, man könne ja sein weiteres Leben Medikamente nehmen, wenn man sie gut verträgt, nicht. Zu groß sind die Einschränkungen, meine Frau hat den LKW Führerschein, kann keinen Feuerwehrdienst mehr leisten, auf der Arbeit wird es Probleme geben usw.
Ich habe mich bereits eigeninitiativ an die Uniklinik Erlangen gewandt, da wir auch aus deinem Eck sind und dort hat man uns tatsächlich schnell einen Termin gegeben. Ich hoffe dass vllt dort mal eine Diagnostik stattfindet und nicht nur die Symptome unterdrückt werden. Wenn dann nichts raus kommt, kann und muss ich damit leben, aber unversucht möchte ich es nicht lassen.
Gerne berichte ich dir, was raus gekommen ist. Dir alles Gute

Hallo zusammen, bei meiner Suche nach Informationen zum Krankheitsbild der Epilepsie bin ich auf euch aufmerksam geworden. Ich hatte die Hoffnung, als völliges Greenhorn, den ein oder anderen Ratschlag zu erhalten.

Meine Frau hatte bis dato noch nie einen Anfall, im März sind wir Eltern geworden und im Mai hat sie das erste Mal gekrampft, völlig ohne Vorankündigung, mittags auf dem Sofa eingeschlafen und dann ging es los.
Meine Hoffnung war, es würde sich um eine Einmalige Sache handeln, da ich einen Kollegen habe, dem dies widerfahren ist.
Heute Nacht war es dann wieder so weit, wieder aus dem Nichts, im Schlaf.

Alles was akut abzuklären war, wurde gemacht, bisher kein Befund. Sie selbst bekommt von dem Ganzen nie etwas mit und ist erst irgendwann wieder da, wenn der Rettungsdienst schon an ihr arbeitet.

Ich mache mir besonders Sorgen in Zusammenhang mit unserem vier Monate alten Kind, ich müsste eigentlich wieder arbeiten gehen, traue mich aber nicht. Ich fürchte aber, auch nicht ewig auf das Verständnis meines Arbeitsgebers vertrauen zu können.

Was ich genau möchte oder mir erhoffe von euch, kann ich garnicht sagen. Vielleicht den ein oder anderen Ratschlag wie ihr mit der Situation umgegangen seid. Ich bin voller Sorge.

Liebe Grüße aus Bayern

Hallo Paul das tut mir sehr leid für deine Frau vor allem wenn ich das mit deinem Kind höre. Ich möchte dich nicht belehren o.ä. aber gehe mit deiner Frau sofort zu einem Neurologen und lass das Untersuchen mit EEG und was sie da noch so alles haben. Ich wünsche euch das es wirklich nur einmalige Dinge waren aber geh mit Ihr schnellstmöglich zum Neurologen. Falls es erst im Anfangsstadium ist wenn es wirklich chronisch ist wird es jetzt wahrscheinlich noch am einfachsten sein die richtige Einstellung mit Medikamenten zu finden. Das Timing ist natürlich total bes.......n wenn man ein kleines Kind hat. Mittlerweile gibt es aber sehr gute Medikamente und ich hoffe Ihr bekommt das in den Griff. Viel Glück. Es würde mich freuen wenn Du hier mal ein Feedback gibst wie es weiterging.
Viele Grüße aus Nürnberg


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