Auf der Suche nach Ratschlägen
Hallo Nick,
Danke für deine Nachricht. Beim Neurologen waren wir gestern, der war sehr nett, aber verwaltet das ganze halt auch nur: nehmen sie die Medikament weiter, die scheinen ja zu helfen weil seit drei Wochen Nix mehr war. Und in einem halben Jahr machen wir ein EEG.
Vllt bin ich zu verbohrt, aber mir reicht die Aussage, man könne ja sein weiteres Leben Medikamente nehmen, wenn man sie gut verträgt, nicht. Zu groß sind die Einschränkungen, meine Frau hat den LKW Führerschein, kann keinen Feuerwehrdienst mehr leisten, auf der Arbeit wird es Probleme geben usw.
Ich habe mich bereits eigeninitiativ an die Uniklinik Erlangen gewandt, da wir auch aus deinem Eck sind und dort hat man uns tatsächlich schnell einen Termin gegeben. Ich hoffe dass vllt dort mal eine Diagnostik stattfindet und nicht nur die Symptome unterdrückt werden. Wenn dann nichts raus kommt, kann und muss ich damit leben, aber unversucht möchte ich es nicht lassen.
Gerne berichte ich dir, was raus gekommen ist. Dir alles Gute
Hallo Paul, ich finde es gut von dir das Du dich nicht damit zufrieden gibts und einen Termin in der Uniklinik gemacht hast. Wenn Du meine Meinung wissen willst sucht euch auf jeden Fall einen anderen Neurologen. Warum der Arzt nicht auf die Idee gekommen ist ein MRT zu machen ist mir ein Rätsel denn mit dieser Untersuchung kann man der Ursache auf den Grund gehen und evtl. andere Wege gehen als das ganze Leben Medikamente zu nehmen. Ich bin auf dieses Forum aufmerksam geworden da ich langsam genug davon habe Medikamente zu nehmen und ab und zu trotzdem Anfälle zu bekommen. Vor ein par Tagen hab ich mir ein par Rippen bei einem Sturz gebrochen. Wo ich meine ersten Anfälle bekam war ich 15 oder 14 Jahre alt das ist jetzt 35 Jahre her damals waren die Möglichkeiten der Medizin noch nicht soweit wie jetzt und die Aussagen der Ärzte wie gefährlich eine OP sei und was nach der OP so alles..... das alles zu erzählen würde jetzt den Rahmen sprengen. Gestern hat es mir dann gelangt und jetzt ziehe ich alternative Wege in Erwägung da die Medizin weiter ist. Ich würde hier gern mal ein par Links posten die Vielleicht allen die Interesse haben weiter helfen.
https://www.epilepsie-vereinigung.de/
https://www.gesundheitsinformation.de/epilepsie
Paul wenn Du Hilfe brauchst oder ich dir Infos geben kann da Du ja auch aus der Umgebung kommst in der ich Wohne kannst Du jederzeit schreiben. Entweder hier im Forum oder wenn Du möchtest können wir uns auch mal persönlich in irgendeinem Chat austauschen.
Viele Grüße und alles gute Deiner Frau
Hallo zusammen, bei meiner Suche nach Informationen zum Krankheitsbild der Epilepsie bin ich auf euch aufmerksam geworden. Ich hatte die Hoffnung, als völliges Greenhorn, den ein oder anderen Ratschlag zu erhalten.
Meine Frau hatte bis dato noch nie einen Anfall, im März sind wir Eltern geworden und im Mai hat sie das erste Mal gekrampft, völlig ohne Vorankündigung, mittags auf dem Sofa eingeschlafen und dann ging es los.
Meine Hoffnung war, es würde sich um eine Einmalige Sache handeln, da ich einen Kollegen habe, dem dies widerfahren ist.
Heute Nacht war es dann wieder so weit, wieder aus dem Nichts, im Schlaf.Alles was akut abzuklären war, wurde gemacht, bisher kein Befund. Sie selbst bekommt von dem Ganzen nie etwas mit und ist erst irgendwann wieder da, wenn der Rettungsdienst schon an ihr arbeitet.
Ich mache mir besonders Sorgen in Zusammenhang mit unserem vier Monate alten Kind, ich müsste eigentlich wieder arbeiten gehen, traue mich aber nicht. Ich fürchte aber, auch nicht ewig auf das Verständnis meines Arbeitsgebers vertrauen zu können.
Was ich genau möchte oder mir erhoffe von euch, kann ich garnicht sagen. Vielleicht den ein oder anderen Ratschlag wie ihr mit der Situation umgegangen seid. Ich bin voller Sorge.
Liebe Grüße aus Bayern
Hallo Paul das tut mir sehr leid für deine Frau vor allem wenn ich das mit deinem Kind höre. Ich möchte dich nicht belehren o.ä. aber gehe mit deiner Frau sofort zu einem Neurologen und lass das Untersuchen mit EEG und was sie da noch so alles haben. Ich wünsche euch das es wirklich nur einmalige Dinge waren aber geh mit Ihr schnellstmöglich zum Neurologen. Falls es erst im Anfangsstadium ist wenn es wirklich chronisch ist wird es jetzt wahrscheinlich noch am einfachsten sein die richtige Einstellung mit Medikamenten zu finden. Das Timing ist natürlich total bes.......n wenn man ein kleines Kind hat. Mittlerweile gibt es aber sehr gute Medikamente und ich hoffe Ihr bekommt das in den Griff. Viel Glück. Es würde mich freuen wenn Du hier mal ein Feedback gibst wie es weiterging.
Viele Grüße aus Nürnberg
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