Was passiert in Epilepsie-Ambulanz?

chrissie, Tuesday, 05.04.2011, 02:15 (vor 5615 Tagen) @ Brummi

Na ja, als privat hast du in Großhadern natürlich den Vorteil, dass du immer vom gleichen Arzt bzw Prof. betreut wirst. Die Kassenpatienten müssen damit rechnen, dass ständiger Wechsel ist, obwohl es nicht immer von Vorteil ist vom "Prof" behandelt zu werden. Ich habe selber dort gearbeitet und weiß, dass Assistenz- und Oberärzte oft mehr Ahnung haben als Chefärzte. Als Privatpatient bekommst du vielleicht schneller einen Termin, aber wenn es mir schlecht geht, dann kann ich bei meinen Ärzten in Augsburg und Hamburg auch sofort kommen und stationär bin ich dann manchmal auch wieder privat.
Das mit dem Wechsel ist in der Epilepsie-Ambulanz nicht ganz so schlimm, aber allgemein in der neurologischen Poliklinik ist es eine Katastrophe, da habe ich sehr schlechte Erfahrung gemacht (falsche Diagnosen, Ärzte haben keine Ahnung, schreiben falsche Daten in stationäre Arztbriefe). Diese Neutrologen sind Schuld dran, dass ich nicht mehr in GH in Behandlung bin, da fahre ich lieber nach Augsburg (wegen der MS) und nach Hamburg (wegen der Epilepsie).
In anderen Abteilungen (Med Orthopädie, Chirurgie) hatte ich auch nie Probleme damit. Da hat man auch als Kassenpatient immer den gleichen Arzt und wenn man vom Chef operiert wurde, dann behandelt der einen auch weiter ambulant, egal wie oft man kommt.


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