HILFE- psychogene epilepsie

gwinneth70, Saturday, 22.09.2012, 17:56 (vor 5077 Tagen) @ mezeg

hallo mezeg,
keine sorge- mein "fortgeschrittenes" alter hat auch seine vorteile ;-) - so kann ich u.a. kritik annehmen :-P
ich frage nicht, damit man mir sagt, was ich hören WILL.

was die sichtweise angeht, die du da ansprichst, bin ich froh, sie zu hören/lesen, BEVOR mich ein amt drauf anspricht- da hätte ich erst blöd geschaut.
ICH wollte diesen antrag auf feststellung einer behinderung nicht! wäre es nach mir gegangen, hätte ich damit nie angefangen-& wäre ich drauf aus gewesen, das "höchste" rauszuholen,hätte ich bei 30% widerspruch eingelegt,wie vom arzt empfohlen.(denn die "vorteile" gibts erst ab50%)
wenn man aber in irgendeiner weise vom amt abhängig ist,MUSS man tun,was DIE wollen (kann jeder bestätigen,der mit ämtern zu tun hat)
bei mir hat das jobcenter(ehemals:ARGE)darauf bestanden,dass ich den antrag stelle.ich kann viele arbeitsstellen nicht annehmen,aufgrund der epi-z.b. jede akkordarbeit.wenn das so ist,könnte es ja sein,dass ich vom versorgungsamt bezüge bekommen könnte-&alles,wo anderweitig geld herkommen könnte,MUSS man ausreizen.mir blieb also nix andres übrig.

ich habe damals die medikamente IN absprache mit den ärzten abgesetzt.mein neuro wusste eh nicht,was mit mir machen.er dosierte ofiril immer höher,so dass ich nicht mal eine halbe scheibe brot essen konnte,ohne dabei einzuschlafen-&trotzdem kamen die anfälle (wenigstens hatte ich in der zeit keine schlafstörungen,wie sonst schon mein ganzes leben ;-) ) ich blieb natürlich weiter in beobachtung.dass mit der zeit die anfälle seltener&leichter wurden,gab meiner entscheidung recht.natürlich hatte ich einige kontrolltermine beim neuro-die hab ich eingehalten.dann war es nicht mehr notwendig.zumindest das nicht..
denn etwas später kamen2bandscheibenvorfälle(berufsbedingt durch altenpflege)hinzu,die aber auch erst nach 6oder7jahren diagnostiziert werden konnten(hatte das pech,dass in BWS sind-da hat keiner gesucht).wieder odysseen von arzt zu arzt-wieder"hypochonder"-scheinbar dachten die,es macht mir spaß,ärzte nach problemen suchen zu lassen.
mit meinem hausarzt hatte/habe ich regelmäßig kontakt,den habe ich auch nie gewechselt(arzt des vertrauen,mit dem ich schon durch die pflege per "du"war)-er begleitet mich jetzt seit ca15jahren.alles,was ich getan habe,jeden arzt,jede medikation,habe ich mit ihm abgesprochen.
und bevor es jetzt auch hier zu fragen kommen sollte: sowohl epilepsie,als auch bandscheibenvorfälle sind inzwischen festgestellt,diagnostiziert,anerkannt&mehrfach beglaubigt.

meine befürchtung ist,dass die "fetzen"fliegen,sobald anwälte im spiel sind-&die wirklich leittragende wird dann meine kleine tochter sein!
vor5jahren war die trennung-jetzt hatten wir endlich ein entspanntes verhältnis-die kleine hat am wenigsten darunter gelitten&so sollte es sein..man sollte die ego-trips der erwachsenen nicht auf den rücken der kinder austragen!für IHREN seelenfrieden,IHRE ruhe,IHRE ausgeglichenheit,IHR glück&IHRE zufriedenheit bin ich gern bereit,MICH einzuschränken&MEINE hoffnungen,träume&wünsche hintenan zu stellen!
als damals das urteil für meinen ex kam,hab ich natürlich widersprochen.aber dann habe ich erfahren,was meine damals4jährige alles hätte tun müssen,damit es ein neues verfahren geben kann-&ich hab zurück gezogen-für SIE.die anwaltskosten stotter ich heut noch ab.
darum wollte ich wissen,was ich akzeptieren MUSS :-(
kann das hier irgendwer verstehen?oder denkt man auch,wie meine mutter,die meinte,ich hätt mein kind kampflos aufgegeben-so groß kann meine liebe dann wohl nicht sein :-(

wie meintest du das,mit dem "satz ins kindesalter zurückführen"? wer wen? mit welchem satz?

lg
gwinneth


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