Mit den Nerven fertig als Angehöriger

seba, Dresden, Tuesday, 04.06.2013, 08:43 (vor 4822 Tagen)

Hallo Forumgemeinde,

ich bin Sebastian aus Dresden und bin mächtig fertig.
Meine Frau hatte vor einem Monat einen Krampfanfall und vorgestern wieder. Heisst 2 Monate Abstand. Im Klinikum wurde als erste vorsichtige Diagnose Epilepsie mitgeteilt. Gelesen habe ich, dass ab 2 Anfällen im Jahr davon gesprochen wird.
Die Anfälle selbst dauerten ca. 30 Sek. (gefühl eine Minute); mein Sohn (13J) war immer dabei.
Nachdem mein Frauchen schon ne Menge Krankeheitsmist an der Backe hat, bin ich total fertig...nur noch am heulen und kann mit der ständigen Angst nicht umgehen, dass wieder was passiert. Ich taue mich gar nicht mehr, irgendwie mein Frauchen alleine zu lassen. Vor Allem ist mir wichtig, wie ich die Angst "loswerde", dass meine Frau dabei stirbt und wie ich meinen Sohnemann so "polen" kann, dass er sich damit nicht ständig auseinander setzt.
Als Medikament nimmt sie seit gestern Lamotrigin (25mg).
Hat jemand Tipps, wie ich besser damit umgehen kann? Voranzeichen gibt es nämlich auch keine...Ich bin ständig am "kontrollieren", ob es ihr auch gut geht.
Wir müssen in den nächsten Tagen erst mal zu einem Neurologen...da wird mir als Angehöriger aber sicher kein "Medikament" an die Hand gegeben, um damit klar zu kommen.
Bitte gebt mir Tipps.
Gruss Sebastian


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