Krankheit erwähnen oder nicht??

sandra79, Wednesday, 16.04.2014, 15:02 (vor 4505 Tagen)

Hallo meine Lieben,

mal wieder das lastige Thema Beruf :-D

Folgende Situation:

ich bin seit Juni 2012 arbeitslos. Beim Anschreiben erwähne ich die Epi nur, wenn es erwähnt wurde, also bei öffentlichen Stellen und dergleichen. Früher habe ich es bei ergatterten Vorstellungsgesprächen gesagt und diese sogenannten Profis wollten mich danach schnellstmöglich wieder los werden.:-( Irgendwann bin ich dazu übergegangen gar nichts mehr bei "normalen" Stellen zu sagen.

Das Problem:

Ich war letzte Woche bei einem Vorstellungsgespräch und man hat mich für 2 Tage zum probearbeiten eingeladen. Das hab ich auch alles gut gemeistert. Was ist, wenn ich wirklich das Glück haben sollte und endlich wieder eine Anstellung bekomme? Soll ich es im nachhinein sagen, bzw. muss ich es überhaupt?? Einen Behindertenausweis habe ich (60%), aber ich bin nicht scharf auf irgendwelchen Besonderheiten, wie z.b. die verlängerte Urlaubszeit. Ich habe ihn praktisch nur als "Kündigungsschutz" um es der Firma unter Umständen etwas schwerer zu machen :-D

Körperlich und geistig bin ich fit, man sieht es mir also nicht an; bloß das gar kein Anfall kommt kann ich eben nicht garantieren.

Das ganze Thema kreist mir die ganze Zeit im Kopf rum, aber auf ganzen klugen Bemerkungen von "Nicht"-Kranken kann ich langsam verzichten ;-)

Was würdet ihr machen? Krankheit erwähnen oder nicht?

Es ist ein ziemlich großer Immobilienkonzern, ich wäre in einer kleinen Fiale mit noch weiteren 7 Mitarbeitern. Die Einstellung einer Behinderten kann doch auch Vorteile für die Firma haben. Könnte ich so argumentieren? Das wären zwei Pluspunkte - Einstellung einer Langzeitarbeitslosen und einen Intregitätszuschlag (oder wie sich das nennt).

LG
Sandra


gesamter Thread: