Krankheit erwähnen oder nicht??

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Wednesday, 16.04.2014, 18:22 (vor 4505 Tagen) @ sandra79

Einen Behindertenausweis habe ich (60%), aber ich bin nicht scharf auf irgendwelchen Besonderheiten, wie z.b. die verlängerte Urlaubszeit. Ich habe ihn praktisch nur als "Kündigungsschutz" um es der Firma unter Umständen etwas schwerer zu machen

Bei 60% hast Du, nehme ich an, ja regelmäßigere Anfälle, oder? In dem Fall würde ich das einfach als belanglose Anmerkung mit ein, zwei kurzen Erklärungen, wie eine Banalität, ein, zwei Tage, nachdem Du einen Arbeitsvertrag unterschrieben hast, anmerken.

Die Einstellung einer Behinderten kann doch auch Vorteile für die Firma haben. Könnte ich so argumentieren? Das wären zwei Pluspunkte - Einstellung einer Langzeitarbeitslosen und einen Intregitätszuschlag (oder wie sich das nennt).

Damit anzufangen, einem Arbeitgeber solche "Vorteile" aufzuzählen, würde ich gar nicht erst anfangen. Wenn jemand anfängt, mit den Vorteilen einer Situation, die von anderen tendenziell eher als "ungünstig" angesehen wird, quasi zu werben, würde das mich persönlich eher davon abbringen, jemanden aus einer Schar von Bewerbern auszuwählen.
Ich würde da lieber einfach Deine Arbeit für Dich sprechen lassen. Die muss ja nach Deinem Urteil ganz gut gelaufen sein.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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