Modifizierte Atkins Diät

Anne, Thursday, 17.09.2015, 08:30 (vor 3987 Tagen) @ steffiej

Hallo liebe steffiej,

ich würde mich sehr freuen wenn ich mich eurem Club anhängen könnte. Ich komme ursprünglich aus Niederbayern und bin jetzt jedoch nach Karlsruhe gezogen.

Aus beruflichen Gründen (bin Diätassistentin) kenne ich mich mit der Ernährung relativ gut aus und hab ein Händchen zu den entsprechenden Infos zu kommen. Ich habe bereits mit Fr. Baum aus der Klinik in Vogtareuth telefoniert und mir einige Infos eingeholt. Durch meinen Beruf kann ich es auch selbst probieren ohne ärztliche Hilfe wobei mir dabei äußerst mulmig ist. Aus diesem Grund würde ich mich sehr freuen mich mit euch austauschen zu können und mich sehr über Erfahrungsberichte bezüglich der MAD im Alltag freuen.

Bei mir wurde eine generalisierte Epilepsie diagnostiziert, jedoch habe ich eher Anfälle die typisch für die fokale sind. Mit einer kohlenhydratarmen Ernährung konnte ich bei meiner Epilepsie die Medikamente (nur Lamotrigin) bereits absetzen.

Aber mein ganzer Kopf gribbelt immer so schlimm das ich kaum einen klaren Gedanken fassen kann, weder mich vernünftig ausdrücken kann (Eine leichte Reduktion der KH hilft also nur leicht, ich esse keine Beilagen und kein Brot, kaum Obst, nichts süßes, jedoch viel Gemüse). Das also zu meinem Beweggrund für die Ernährung. :-)

vielen Dank für diesen Thread und euch allen noch viel Mut und Erfolg

p.s.:
Fett macht nicht fett ;-)
Kohlenhydrate sind unser Hauptenergielieferant und für den Körper viel leichter aufzuspalten, das ist der Grund warum der Körper immer zu KH greifen wird, wenn er welcher erhaschen kann (und das Fett landet hierbei auf der Hüfte,...). Geben wir ihm diese Kohlenhydrate nicht ist er gezwungen auf das Fett umzusteigen. Das heißt er verwendet das Fett als Energielieferant und speichert es nicht ab. Das kann er, soweit ich es weiß, gar nicht ohne der Zufuhr von KH.
Es gibt jedoch einige Stoffwechseltypen, die mit der KH-armen ERnährung nicht gut klar kommen (Übelkeit, ERbrechen, Kopfschmerzen,...), die Symptome können besser werden. Müssen es aber nicht. Das heißt nicht jeder ist für diese Ernährungsweise geschaffen und nicht für jeden gelten alle Empfehlungen. Ich hoffe ich konnte manche Fragen etwas aufheben.


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