Stress durch Epilepsie

stepl, Friday, 20.11.2015, 21:18 (vor 3921 Tagen) @ huge88


NEIN! Ich wurde gerade auch deshalb anfallsfrei, weil ich mir die Zeit genommen habe, mich mit Epilepsie auseinander zu setzen, zu Ärzten zu gehen und mich ordentlich medikamentös einstellen zu lassen. Das bisschen Zeit, was das braucht, ist eine Investition in anfallsfreie Zeit, in der einem die Epilepsie eben keine Zeit kostet.

Es ist schön wenn es bei dir alles so gut verläuft.

Jetzt schaffen wir das Studium nicht! Nicht weil wir dumm sind oder es nicht können, sondern jetzt reicht die Zeit nicht mehr.


Lernprobleme durch Epilepsie oder Medikamente??

Wie gesagt, ich habe schon in der Schule Lernprobleme
aber nicht weil ich Epilepsie habe.
Ich lerne. "lernen" ist eine Tätigkeit, wie auch "gehen"
Hinter der Tätigkeit steckt Zeit und Krafr.

Für das Schreiben bei dem Diktat brauche ich mehr Zeit als die anderen. Dadurch entstanden die Flüchtigkeitsfehler. Wenn ich zu Hause schreibe, habe ich mehr Zeit und kann die Fehler vermeiden.
Ich Unterricht stehe ich beim Zuhören unter dem Druck es so schnell zu verstehen, zu behalten. Ich spielte ständig mit meinen Schulsachen im Unterricht rum.
Der Stress, führte wieder dazu, dass ich im Unterricht unaufmerksam bin.

Der Stress führt dazu, dass wir uns schlechter konzentrieren können. Dadurch entstehen viele kleine Fehler.


Vor etwa 40 Jahren sagte ich plötzlich:
"Warum rege ich mich so auf, Wenn der Fehler etwas normal menschliches ist? Ich muss mich ändern verbessern, damit ich mich mehr und besser konzentrieren kann!"
Ich wusste nicht was los ist. Mir viel nur auf, dass 2 mal "aufregen" erwähnt wurde.
"anscheinend rege ich mich zu oft über das selbe auf?" dachte ich bei mir. Ich spürte gar keine Aufregung am Körper.


"Anscheinend rege ich mich zu oft über das selbe auf?"
Vom Zeitgefühl her mache ich einen Fehler.
Aufregen ist auch eine Tätigkeit. Oft dauert es lange, bis sich ein Mensch wieder beruhigt. (Und dann wieder aktiv tätig werden kann)

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Eine Depressionskranke berichtete nach ihrer Behandlung:
"... Ich wusste gar nicht was ich hir wollte. Was tat ich hier? Warum bin ich überhaupt hier?" - Wie ihr es auf ihrer Arbeitstelle ging.

"Ich muss gar nichts!" Damit entstand ein neues Bewusst sein. Das ICH-Bewusstsein.
Warum studiere ich überhaupt? Warum will ich das studieren und nicht das?
"studieren" ist wieder eine Tätigkeit, die mit Zielen und Interessen verbunden sind.
"Was kann ich nicht?" um es zu schaffen, musst ich nicht nur wissen: Was ich kann, sondern was ich nicht kann!" (aus meiner Sicht)


In der Schule lernte ich schon Stress kennen.
Das Lernen und Üben unter Zeitdruck. Das Lernen und Üben mit Zeit.
"Zeit ist Mangelware!"
Das Zeitgefühl. Alles braucht seine Zeit!


gruß stepl


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