Stress durch Epilepsie

stepl, Tuesday, 19.01.2016, 06:48 (vor 3862 Tagen) @ stepl

Ich lag faul vor dem Fernseher.
"Ich muss doch nichts tun!, wenn nichts zu tun gibt." - sagte ich wütend.

Durch den Vorwurf "faul zu sein" entstehen innere Spannungen, innerer Zwang.
Der innere Zwang, immer was tun zu müssen. Die Vorstellung immer was tun zu müssen, ohne richtig zu wissen,
was wirklich zu tun ist. Wohl daher meine wütende Antwort.

Danach änderte sich nach und nach einiges.
Ich habe feste Termine. Dazwischen habe ich Luft. Beim Einkaufen ließ ich mir Zeit. Mich treibt doch keiner.

Was steht im Terminkalender?
Was mache ich dazwischen. Nach und nach baute ich hier den Zwang ab, immer was tun zu müssen.
Aber mehr spürte ich, wann ich faul bin und was alles noch zu tun ist. Die freie Luft zwischen den Terminen.
Als habe ich hier Aufgaben und Verpflichtungen die an keine festen Zeiten gebunden sind. Die ich hin und her, zwischen den Terminen, schieben kann.

Abwasch, Wäsche waschen, sauber machen und andere Kleinigkeiten.
Welche Aufgaben und Verpflichtungen habe ich noch? Das mal zwischendurch machen.


"faul sein"
Wir wollen uns nichts vorwerfen lassen. Wie weit entsteht dadurch das Gefühl, immer unter Zeitdruck zu stehen?


gruss stepl


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