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Noch dazu müsste ich ein bisschen schweißen,was bei mir Anfälle auslösen kann,da ich auf Lichtreflektion reagiere und das ein Grund sein könnte,warum ich schon mehrere Anfälle während der Arbeit hatte.
Das ist natürlich blöd, aber deine Arbeit wird ja nicht nur aus Schweißen bestehen, oder?! Oft lässt sich, wenn man sich darum bemüht, eine Lösung finden. Ich arbeite z.B. viel im Labor z.T. mit nicht ganz ungefährlichen Substanzen oder an empfindlichen Abläufen. Manche Untersuchungen kann ich einfach nicht durchführen, weil bei den entsprechenden Messungen z.B. auch Blitzlicht auftritt, was ich auch nicht vertrage
. Aber es gibt ja genug andere Sachen zu tun
Anfangs war mein Chef auch etwas skeptisch, aber nachdem wir mal in Ruhe darüber reden konnten, konnte ich viele Bedenken beseitigen. Oft geht es halt auch um Versicherungsfragen. Häufig spielt aber Verunsicherung auf Seiten der Verantwortlichen eine große Rolle. Ich musste halt versprechen, darauf zu achten, nicht alleine im Labor zu sein und rechtzeitig bescheid zu geben, wenn ich ne Aura spüre (hab zum Glück welche). Ich hatte das Gefühl, es hat auch geholfen, zu vermitteln, ich bin in Behandlung und im Ernstfall sollten diese und diese Maßnahmen ergriffen werden. Einfach um die Unsicherheit, was ist es, wie geht man damit um, zu nehmen. Leider haben andere nicht ganz so viel Glück, aber nach dem was du schreibst, ist ja durchaus Verständnis und Unterstützung für deine Situation vorhanden, oder?
Ich drücke dir auf alle Fälle ganz fest die Daumen, dass doch noch alles gut wird! Wie heißt es:
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen!
Ich hab z.B. auch meine allerletzte Klausur vermasselt, weil ich nen Anfall hatte (das erste mal, während einer Klausur
) und muss jetzt ein Semester warten, bis ich meinen Bachelor abschließen kann. Hab mich natürlich furchtbar geärgert, aber jetzt nutze ich die Zeit um mehr an einem bestimmten Forschungsprojekt arbeiten zu können (was ich mir schon länger wünsche
) und vllt ein Auslandspraktikum zu machen.
Also, Kopf hoch! Auch wenn im Moment alles schei... ist, die neue Situation bietet dir auch die Chance neue Dinge zu sehen und zu entdecken (vllt lernst du in dem Jahr, bis du deine Prüfung nachholen kannst viele neue interessante und wertvolle Sachen, die du sonst nie gemacht hättest!) und ganz ehrlich: man lernt umso mehr, auch die kleinen schönen Dinge zu schätzen und sich daran zu freuen!
Und trotz Medikamenten-Marathon und Untersuchungs-Bergen, wenn du dich zwar mit der Epilepsie auseinander setzt, aber sie nicht zum Mittelpunkt deines Lebens machst, kannst du bestimmt gut damit Leben!
Wünsche dir alles, alles Gute!
Relaia
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becks09,
17.11.2011, 22:27
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huge88,
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becks09,
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