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Vielleicht kannst du es ja doch irgendwie durchsetzen, dass du die theoretische Prüfung jetzt machen kannst und die praktische, wenn du medikamentös gut eingestellt bist und keine oder nur noch wenige Anfälle hast. Normal gibt es doch in jeder Firma ect. Stellen für "Nachteilsausgleich" oder so ähnlich. Informier dich doch mal und frag dann dort nach. Trau dich ruhig auch bei verschiedenen Stellen anzufragen! Dann bekommst du mit größerer Wahrscheinlichkeit eine Antwort die dir weiterhilft. Manchmal muss man etwas hartnäckiger sein (hab ich die Erfahrung gemacht
)
Die prktische Prüfung würde ich an deiner Stelle aber wirklich erst machen, wenn du die Anfälle etwas besser unter Kontrolle gebracht hast. Ist erst mal blöd, aber du findest bis dahin sicher eine gute Alternative!
Dass du so früh aufstehen musst, v.a. wenn du kaum geschlafen hast ist schon hart! Und auch nicht ganz ungefährlich! Viele reagieren auf Schlafmangel mit erhöhter Anfallsbereitschaft
Weiß nicht wie es bei dir ist, aber sei auf alle Fälle vorsichtig! Hast du ein Notfallmedikament wie Tavor oder so?
Mit Valproat habe ich keine Erfahrungen (nehme Lamotrigin und hatte auch schon kurz mal Keppra und Topiramat (aber beides nicht vertragen und auch nicht richtig gewirkt)). Die Schlafprobleme können natürlich auch davon kommen, dass dich die neue Situation und die aufgetretenen Probleme sehr beschäfftigen. Du könntest dir mal überlegen, ob es dir helfen könnte (zuminest jetzt am Anfang) mal zu einem Therapeuten oder Coach zu gehen, mit dem du deine Sorgen und Probleme besprechen kannst und der dich unterstützen und dir Tipps geben kann, wie du dein Leben jetzt weiter gestallten kannst. Ich gehe auch zu einer Therapeutin (ursprünglich wegen etwas anderes) aber sie kann mir auch oft gut helfen, wenn ich wegen der Anfälle wieder in einem Tief stecke oder Probleme (z.B. mit Arbeit oder Studium) auftreten. Bei entsprechender Begründung zahlt das auch die Krankenkasse.
Aber du solltest die Sache mit dem Schafen auf alle Fälle beobachten und mit deinem Neurologen daüber reden.
Habs auch mal kurz gegooglet: offensichtlich kommen Schlafstörungen als Nebenwirkung immer wieder vor. Aber trotzdem ist das kein Zustand! Erzähl es auf alle Fälle deinem Arzt und lass es nicht als unbedeutend abtun!
Was Alkohol angeht: Ich würde mich an den Rat deines Neurologen halten und nichts trinken. Wenn es dir wichtig ist, kannst du vorsichtig zu Hause mal ausprobieren, wie du reagierst, aber auf keinen Fall jetzt, wo deine Medis aufdosiert werden, könnte zu unangenehmen Wechselwirkungen kommen! Und beachte, dass die Reaktion u.U. auch erst kommen kann, wenn der Alkohol wieder aus dem Körper raus ist, also erst etwa nen halben Tag später. Also kurz gesagt: lass es besser!!! Es geht auch sehr gut ohne! Wir feiern auch oft und dabei wird auch relativ viel Alkohol getrunken, aber ich trinke nie was und das verstehen auch alle. Übrigens: ich hab mal gelesen, dass besonders Grand-mals leicht durch Alkohol ausgelöst werden können. Es gibt ja auch viele andere gute Getränke! Also besser keinen Alkohol! Du musst es ja auch nicht groß erklären. Sag einfach du möchtest lieber was anderes, oder er steigt dir zu sehr in den Kopf
Außerdem: gesundheitsbewusste Sportler sollten eh keinen Alkohol trinken
seh's mal so
Viele liebe Grüße und viel Spaß auf eurer Mannschaftsfahrt!
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becks09,
17.11.2011, 22:27
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