Geduld, Hass und Angst...

Mr. Tom, Tuesday, 18.08.2015, 11:45 (vor 4016 Tagen) @ lisuggla

Hey,
Ich bin neu hier und brauche Menschen die mich verstehen bzw. die auch mal fragen beantworten können ohne das man gleich zum Arzt rennen muss oder medizinisch denken muss.
Vielleicht kurz mal zu mir:
Ich bin Lisa 24 habe einen Sohn (20 Monate alt)
Er ist mein ganzer stolz:)
Und ich weiß seid 2 Monaten das ich Epilepsie habe.
Kam ins Krankenhaus wegen ständigen Kopfschmerzen und Schwindel zittern der rechten Hand...
Im KKH habe ich erst Leveracetam bekommen was ich gar nicht vertragen habe und dann, ich muss dazu sagen das KKH war sehr lahrifahri, Zonigran.
Und weil sie mich dann nicht mehr wirklich behandelt haben und noch mehr mist gebaut haben habe ich mich selber entlassen und mir einen Neurologen gesucht.
Der alle Untersuchungen neu angeordnet hat und sofort meinte das er das zonigran als allein Medikament einer jungen Frau nie verschreiben würde, schon gar nicht mit wahrscheinlich komplex fokalen Anfällen mit sehr häufigen starken Migräne anfällen.
Lange Rede kurzer Sinn ich habe 2-3 mal die Woche Anfälle die 2 aber auch mal 10 min sein können. Heute beginne ich mit der Umstellung auf Lamotrigin,was habt ihr für erfahrenen mit diesem Medikament? Speziell mit den Nebenwirkungen weil sich mein Wesen in den letzten Wochen sehr verändert hat.Was eine große Belastung für mich und mein Umfeld ist.
Habt ihr einen Tipp was man noch gegen diese Kopfschmerzen tun kann?
Ich reagiere sehr auf Lichtreflexe, sollte man sich wirklich eine polarisierende Brille zulegen?
Ich habe noch so viele Fragen aber ich weiß ich hab auch schon soviel geschrieben:)erstmal letzte Frage:
Bei meinen längeren Anfällen bleibt mir die luft weg und laufe blau an,kennen sicher einige, können Angehörige irgend etwas tun meine Ärzte äußern sich da irgendwie nicht richtig??

Vielleicht liest es sich ja jemand durch ich Danke euch schon mal und würde gern einfach mal mit jemandem sprechen der mich versteht:)
Liebe Grüße
Lisuggla


Hallo Lisuggla,

Lamotrigin war/ist für mich das beste Medikament (hat bei mir keinerlei Nebenwirkungen). Schade, dass man die Ärzte erst darauf aufmerksam machen muss. Druck, Druck, Druck und abermals Druck ausüben. Ansonsten erreicht man gar nichts. Es ist schließlich mein Körper und deshalb weiß ich am besten, was hilft und was nicht. Zu Levetiracetam habe ich mich bereits mehrfach geäußert: Hat nichts gebracht, nehme aber weiterhin 3.000 mg am Tag. Weshalb das immer noch der Fall ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Leider kann ich dir nicht versprechen, ob Lamotrigin bei dir ebenfalls zum Erfolg führt. Bei mir war/ist es hundertprozentig der Fall.

Zu deinen anderen Fragen: Betraf/betrifft mich nicht. Insofern nützt es nichts, wenn ich dir irgendwelche Tipps gebe.

Gruß

Mr. Tom

PS: Geduld muss man haben.

Hass wahrscheinlich auf die Ärzte? Und Angst vor Anfällen?

Ist so?


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